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    Marokko C’est Tout

    Ausgiebige Rundreise durch Marokko mit allen Highlights und weniger bekannten Orten - ab Casablanca

    Marokko C’est Tout
    • Keyfacts
    • Inklusive
    • Exklusive
    • Optional
    • Karte
    Reiseform: Individualreise, teilweise mit dem Mietwagen und öffentlichen Verkehrsmitteln und Ausflug in einer Kleingruppe
    Reisedauer: 21 Tage / 20 Nächte
    Reisebeginn: täglich
    Reiseroute: Casablanca - Rabat – Meknes – Volubilis/Moulay Idriss – Fes – Marrakesch - Ait Benhaddou – Dades-Schlucht – Erfoud – Wüste – Nkob – Taroudant – Amelntal/Tafraoute – Essaouira - Agadir
    Reisepreis: € 1460,- p.P. bei 2 Personen
    Unsere Special Stay Version finden Sie am Ende der Seite.

    Mit dieser Rundreise besuchen Sie alle Höhepunkte Marokkos mit einer Mischung aus Kultur, Natur und Entspannung am Ende der Reise. Nach den beeindruckenden Königsstädten und der Übernachtung in den orangefarbenen Wüstendünen fahren Sie nach Taroudant und weiter durch grüne Palmenoasen nach Tafraoute im Anti-Atlasgebirge. Zu Fuß erforschen Sie Bergdörfer und schlafen in einem traditionellen Haus. Mit dem Mietwagen fahren Sie durch gewaltige Schluchten, grüne Täler, entlang palmengesäumter Straßen und Dörfer mit Gebäuden aus Lehm. Die Rundreise endet im Fischerstädtchen Essaouira und dem Badeort Agadir.

    Übernachtung: 20 Nächte in Hotels in der Neustadt, Riads in der Medina, Kasbah-Hotels, im einfachen Berghotel in der Dades-Schlucht, im Zelt in der Wüste, im traditionellen Haus in Tafraoute (Komfort 1-4)
    Aktivitäten: Wanderung in der Dades-Schlucht mit Englisch sprechendem Guide, Kamelritt in die Wüste mit Übernachtung im Zelt in einer Kleingruppe, Wanderung im Amelntal mit Englisch sprechendem Guide
    Transport: Privattransfer vom Flughafen Casablanca zum Hotel in Casablanca, Zugfahrt (1. Klasse) von Casablanca nach Rabat und von Rabat nach Meknes, Privattransfer von Meknes über Volubilis/Moulay Idriss nach Fes, Zugfahrt (1. Klasse) von Fes nach Marrakesch, 9 Tage Mietwagen (Kategorie Economy, ohne Klimaanlage), Busfahrt von Essaouira nach Agadir, Flughafentransfer in Agadir
    Mahlzeiten: 20 x Frühstück, 1 x Abendessen in der Wüste und 2 x Abendessen in Tafraoute, Picknicklunch während der Wanderung im Amelntal
    Sonstiges: Abgabegebühr des Mietwagens in Essaouira, deutsche Routenbeschreibung, 24-Stunden-Erreichbarkeit der Agentur vor Ort
    • Eintritt in Volubilis ca. € 2,- p.P.

    • Weitere Mahlzeiten

    • Trinkgelder

    • Internationaler Flug

    • Halbtägige Stadtführung in Fes mit Englisch sprechendem Guide (€ 31,- p.P.)

    • Kochworkshop und Einkaufen in den Souks in Marrakesch (€ 65,- p.P.)

    • Halbtägige Stadtführung in Marrakesch mit Englisch sprechendem Guide (€ 35,- p.P.)

    • Segeltörn in Essaouira (€ 37,- p.P.)

    • Kamel-/Pferderitt in Essaouira (€ 37,- p.P.)

    • halbtägiger Ausflug in Nkob zu Kasbahs, Palmenhain und Hennafeldern (€ 36,- p.P.)

    • Für die Zeit mit dem Mietwagen ist auch die Buchung eines Fahrers möglich. Fragen Sie uns nach den Möglichkeiten.

    Tag 1: Ankunft in Casablanca

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    Hassan II Moschee

    Nach Ankunft in Casablanca auf dem Flughafen werden Sie von unserem Fahrer abgeholt. Dieser fährt Sie in ca. einer halben Stunde zu Ihrem Hotel. Je nach Ankunftszeit haben Sie danach noch den ganzen Mittag Zeit die Stadt zu erkunden, was auch reicht für Casablanca. Am besten nehmen Sie ein rotes Petit Taxi. Für ein paar Euro können Sie die ganze Stadt durchqueren. Sie sollten allerdings den Preis vorher absprechen.

    Obwohl Casablanca direkt an der Küste liegt, ist es kein Badeort mit Liegestühlen und Sonnenschirmen. Sie können jedoch gemütlich den Strand und die Corniche entlang schlendern, dem Boulevard auf dem die Einheimischen gerne flanieren. Auch ein Besuch der beeindruckenden Hassan II Moschee, die stolz auf einem Fels in der Brandung steht, lohnt sich bestimmt. Es ist eine der wenigen Moscheen, die für Besucher geöffnet sind (neun, zehn, elf und vierzehn Uhr, außer freitags). In Ricks Cafe, aus dem weltberühmten Film Casablanca bekannt, können Sie ein wenig Entspannen. Wenn Sie schon mal das wirkliche Marokko erleben möchten, nehmen Sie ein Taxi zum Habus, den Souks (lokale Märkte) von Casablanca. Hier bummeln Sie mitten zwischen den Einheimischen durch die schmalen Gassen und entlang der kunterbunten Stände. Hippe Restaurants, Cafés und Geschäfte mit Markenkleidung finden Sie auf dem Boulevard Anfa, der Champs-Elysees von Casablanca.

    Tag 2 & 3: Zugfahrt von Casablanca nach Rabat, Aufenthalt in Rabat

    Reisedauer ca. 1,5 Stunden

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    Schlendern Sie durch die Straßen der Königsstadt Rabat.

    Am Morgen steht das Frühstück für Sie bereit. Die Marokkaner sind keine großen Frühstücker. Oft besteht das Frühstück nur aus einer Tasse Kaffee/Tee, einem kleinen Baguette, Marmelade und einem Glas Orangensaft. Sie haben noch den Vormittag in Casablanca zur Verfügung. Mittags fahren Sie mit dem Zug in etwa 1,5 Stunden nach Rabat. Hier schlafen Sie zwei Nächte in einer traditionellen Unterkunft, die im alten Teil der Stadt liegt. Im Innenhof oder auf der Dachterrasse können Sie bei einem Minztee entspannen. Sie haben den Rest des Tages zur freien Verfügung. 

    In Rabat ist es am Praktischsten mit einem der blauen Petit Taxis zu fahren, die man überall sieht. Diese kosten etwa drei Euro und fahren zu den meisten Stellen in Rabat. Einigen Sie sich vorher auf den Preis. Lassen Sie sich bei der Kasbah Oudaias, am äußersten Ende der Altstadt (die Medina), absetzen, und laufen Sie von hier aus zu Fuß weiter. Gehen Sie aus der Kasbah hinaus und biegen Sie in die kleine Straße „Rue des Consuls“ ab. Hier finden Sie viele kleine Geschäfte mit Leder, Gewürzen, Silber, Holzschnitzereien und Tapeten. Weitere interessante Orte sind: Bab Chellah, für viele die beeindruckensten Stadtmauern Marokkos, der Parc du Triangle, das Mausoleum von Mohammed V und der nie fertig gestellte Hassan-Turm.

    Tag 4: Zugfahrt von Rabat nach Meknes, Aufenthalt in Meknes

    Reisedauer ca. 2 1/2 Stunden

    Bahnfahrt von Rabat nach Meknes

    Marokko mit öffentlichen Verkehrsmitteln erkunden

    Am nächsten Morgen fahren Sie mit dem Zug nach Meknes. Der Bahnhof liegt an der gegenüberliegenden Straßenseite. Die Bahnfahrt dauert ca. 2 Stunden. Sie werden merken, dass das Bahnfahren super ist. Die Züge sind gut, fahren schnell und Sie können in aller Ruhe die Aussicht auf die hügelige Landschaft genießen. Sie kommen gegen Ende des Vormittags in Meknes an. Anfangs des 17. Jahrhunderts war Meknes noch eine kleine Provinzstadt. Sultan Moulay Ismail hat Meknes dann in eine imposante und ummauerte Stadt verwandelt mit ca. 20 Toren und 50 Palästen. Vom Bahnhof in der Neustadt nehmen Sie ein Petit Taxi zu Ihrem Riad, welches wir hier für Sie eingeplant haben. Das Riad liegt in der Altstadt von Meknes. Da in der Medina keine Autos fahren dürfen gehen Sie das letzte Stückchen zu Fuß. Wenn Sie etwas zu Mittag essen gehen möchten, dann laufen Sie anschließend zum Lalla Aouda Platz, wo Sie günstig an einem der Stände etwas essen können. 

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    Bab Mansour Tor in Meknes

    Den Rest des Nachmittags können Sie auf eigene Faust Meknes erkunden. Alles liegt dicht beieinander, man kann alles ausgezeichnet zu Fuß erreichen. Wenn Sie wünschen, kann das Personal in Ihrem Riad einen Führer für Sie organisieren. Wenn Sie das Riad verlassen und durch die kleine Straße gehen, kommen Sie direkt auf den Platz El Hedim mit den Toren Bab Mansour, Bab Djemaa und Nouar. Auf Ihrer rechten Seite ist der überdachte Souk (lokaler Markt), wo Sie aufgetürmte Gewürze in allen Farben und Formen, dutzende Olivensorten, Feigen und Datteln finden. Wenn Sie einen starken Magen haben, schauen Sie sich auch den Bereich mit dem Fleisch an, in dem Ziegenköpfe, Stierhoden und Schafdärme stolz ausgestellt werden. Auf dem Rückweg zu Ihrem Riad nehmen Sie eine der kleinen Straßen auf der anderen Seite. Sie kommen dann durch verschiedene Souks, die je nach Kaufware eingeteilt sind: Teppiche, Stoffe, Flohmarkt und Musikinstrumente. Zurück im Riad können Sie nach einem eindrucksvollen Tag etwas Entspannen.

    Tag 5: Transfer von Meknes über die alte Römerstadt Volubilis nach Fes

    Reisedauer ca. 2 Stunden

    alte Römerstadt Volubilis

    Mosaik in Volubilis

    Nachdem Sie sich am Morgen beim Frühstück gestärkt haben, werden Sie gegen 9 Uhr von einem Fahrer abgeholt. Sie fahren etwa eine Dreiviertelstunde auf kurvigen Wegen zu den Ruinen von Volubilis. Dies ist die abgelegenste Stadt des ehemaligen Römischen Reiches und liegt zwischen grünen und fruchtbaren Hügeln. Die Stadt war ursprünglich als Ausfallsbasis für die Eroberung der Völker hinter dem Atlasgebirge gedacht. So weit ist es nie gekommen. Aber die Überreste und vor allem die riesigen Säulen und bunten Mosaike sind erstaunlich und einen Besuch wert. Wenn Sie es genau wissen wollen, nehmen Sie beim Eingang für etwa zehn bis fünfzehn Euro einen Führer. Anschließend bringt der Fahrer Sie zunächst nach Moulay Idriss, einem Pilgerort, dann in etwa anderthalb Stunden quer durch die hügelige Landschaft zu der wahrscheinlich beeindruckensten Königsstadt: Fes.

    Sie werden an Ihrer Unterkunft in der Nähe der Medina von Fes abgesetzt. Sie übernachten in einem kleinen, gemütlichen Riad. Das Personal ist sehr freundlich und die Lage ist ideal. Die Zimmer sind sauber und einfach. Darüber hinaus verfügt das Riad über einen schönen Innenhof. Nach etwa fünf Minuten zu Fuß stehen Sie am Tor Bab Boujoud. Hier gibt es kleine Restaurants, wo Sie für etwa drei Euro eine schmackhafte Tajine bekommen. Das ist ein keramischer Topf gefüllt mit Huhn, Ziegenfleisch und Gemüse, der eine Stunde lang auf einem Holzfeuer wallt und dampft.

    Tag 6: Übernachtung in Fes

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    Gerbereien von Fes

    Nach dem Frühstück erkunden Sie die Medina, die Albstadt von Fes. Die Medina ist die ursprünglichste, „mittelalterliche“ Stadt der arabischen Welt, die immer noch bewohnt wird. Sie ist in kleine Bereiche mit jeweils einem Bäcker, Moschee, Brunnen und Hamam eingeteilt. Es gibt mehr als 9000 kleine Gassen, wo Sie sich schnell mal verlaufen können. Daher schlagen wir vor, dass Sie die Medina mit einem offiziellen Stadtführer besuchen. Außerdem können wir Ihnen den Reiseführer „Fez from Bab to Bab“ empfehlen, den Sie für ein paar Euro in einem Buchladen in der Nähe Ihres Hotels kaufen können. Schlendern Sie durch die schmalen Straßen der Souks, wo Sie in eine andere Zeit zurückversetzt werden. Entdecken Sie verschiedene Läden, in denen jahrhundertealte Handwerke aufleben: Webereien, Schmieden, Gerbereien, Schumacher und Schneider. Überall können Sie hineinschauen und Sie werden fröhlich begrüßt. Besonders den Gerbereien sollten Sie einen Besuch abstatten. Von einer Terrasse aus können Sie das Färben beobachten.

    Tag 7: Zugfahrt von Fes nach Marrakesch

    Reisedauer ca. 8 Stunden

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    Djemaa el Fna Platz

    Am heutigen Tag fahren Sie mit der Bahn ab Fes in etwa acht Stunden nach Marrakesch. Wir kümmern uns um die Fahrkarten. Die gepflegten und modernen Züge sind wirklich das ideale Transportmittel, um zwischen den Königsstädten zu reisen. Weil es nur eine Bahnlinie gibt, fahren Sie wieder über Meknes, Rabat und Casablanca zurück und dann südwärts Richtung Marrakesch. Nachdem Sie am Bahnhof in Marrakesch angekommen sind nehmen Sie am besten ein Petit Taxi, das Sie für ca. drei Euro zu Ihrem Hotel bringt. In Marrakesch übernachten Sie in einem Hotel im neuen Teil der Stadt. Die Hauptstraße Mohammed V liegt in der Nähe sowie auch viele Restaurants und Geschäfte. Die Medina ist nicht weit entfernt. Nehmen Sie einfach ein Petit Taxi und in ca. 15 Minuten erreichen Sie die Altstadt. Lassen Sie es uns wissen, wenn Sie lieber in einem traditionellen Riad mitten in der Medina übernachten wollen. In der Medina können Sie durch die Souks schlendern, wo Ihnen die verschiedensten Düfte und Farben entgegen strömen. Besuchen Sie auch den berühmten Djemaa El Fna Platz. Tagsüber ist es hier noch recht ruhig. Vereinzelt sehen Sie Geschichtenerzähler, eine Musikgruppe oder Schlangenbeschwörer. Wenn die Sonne langsam unter geht, werden mobile Essstände aufgebaut. Alle Stände haben eine Nummer und bieten Ihre eigene Spezialität an. An den einfachen Tischen können Sie Platz nehmen und für ca. 5 Euro leckere marokkanische Gerichte probieren. Scheuen Sie sich nicht, alles wird vor Ihrer Nase frisch zubereitet.

    Tag 8: Aufenthalt in Marrakesch

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    Gemüse schnippeln beim Kochworkshop

    Den heutigen Tag gestalten Sie selbst. Um das wirkliche Marokko zu erleben, nehmen Sie am Kochworkshop teil. Gemeinsam gehen Sie dann in den Souks einkaufen. Wenn Sie die Souks alleine besuchen, sehen Sie hauptsächlich das, was jeder Besucher von Marrakesch sieht. Das ist auch interessant, aber wenn Sie mit uns durch die verwinkelten Gassen ziehen, erfahren Sie das wirkliche Marrakesch. Sie gehen zu einem Hühnerhändler, besuchen den Gemüsemarkt und den lokalen Bäcker. Nach dem Einkauf wird es Zeit die Ärmel hochzukrempeln und die marokkanische Küche kennen zu lernen. Ihnen wird gezeigt, wie Sie eine Tajine und marokkanische Salate zubereiten. Nachdem Sie ca. zwei Stunden geköchelt haben, wird es Zeit die Köstlichkeiten zu probieren. Wollen Sie auch kochen? Dann geben Sie uns bei Ihrer Reiseanfrage Bescheid.

    Tag 9: Mietwagenfahrt von Marrakesch nach Ait Benhaddou

    Reisedauer ca. 4,5 Stunden

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    neugierige Kinder in den Dörfern

    Heute Morgen wird das Mietauto zu Ihrer Unterkunft gebracht. Es ist etwas gewöhnungsbedürftig in einer Stadt wie Marrakesch Auto zu fahren, aber wer in Deutschland fahren kann, kann das auch in Marokko. Lesen Sie auch unsere Seite Autofahren in Marokko für praktische Informationen. Sie lassen das hektische Marrakesch hinter sich. In der Ferne tauchen bald die weißen Gipfel des Atlasgebirges auf. Sie fahren über das Atlas-Gebirge und durch kleine Dörfer. Unterwegs können Sie den atemberaubenden Blick genießen. Alte Männer zockeln mit Ihren Eseln bergauf und fröhlich winkende Schulkinder ermuntern Sie auf dem Weg zum höchsten Pass. Die Landschaft verändert sich langsam von fruchtbaren Tälern in ein wüstenähnliches Gebiet. Nachdem Sie von der Hauptstraße die Abzweigung nach Ait Benhaddou genommen haben, scheint es, als würden Sie über den Mond fahren. 

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    Kasbah Ait Benhaddou

    Wie aus dem Nichts erscheint auf Ihrer rechten Seite das Flussbett mit der imponierenden Kasbah Ait Benhaddou, umgeben von Palmen. Eine Kasbah ist eine Art Fort aus Lehm mit Stroh, in dem früher das ganze Dorf wohnte. Auch heutzutage werden noch einige der Kasbahs bewohnt, aber nicht so viele wie früher. Die meisten Kasbahs sind verlassen, aber ein Besuch lohnt sich sicherlich. Aber erst fahren Sie zu Ihrer Unterkunft im Kasbah-Stil. Diese kleine Oase hat nur einige stimmungsvolle Zimmer, einen Pool und eine Terrasse mit Aussicht direkt auf die Kasbah, wo Sie abends gut essen können. Nach dem Mittagessen können Sie den Fluss überqueren. Bei Niedrigwasser ist das kein Problem, dann gehen Sie einfach über die Sandsäcke, die dort liegen. Bei Hochwasser stehen Esel oder Kamele Ihnen bei. Am Eingang zahlen Sie ca. einen Euro Eintritt. In der Kasbah werden Sie in eine frühere Zeit zurückversetzt. Durch verwinkelte Gassen gehen Sie bergauf. Oben angekommen haben Sie eine fantastische Aussicht über die Kasbah. Wenn Sie etwas trinken oder essen wollen, spazieren Sie zur rechten Seite der Kasbah. Hier wurde wieder ein primitiver Fußgängerübergang gemacht, über den Fluss zum Restaurant Timlalt. Von hier aus können Sie bequem zu Ihrem Hotel zurückgehen. Es ist auch möglich, dass Sie ein Kameltrekking machen oder ein Mountainbike mieten.

    Tag 10: Fahrt von Ait Benhaddou zur Dades-Schlucht, Wanderung mit Guide

    Reisedauer ca. 3 Stunden

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    Dades-Schlucht

    Bevor Sie am nächsten Tag zur Dades-Schlucht fahren kommen Sie an fruchtbaren Tälern vorbei und fahren durch eine Mondlandschaft in ca. einer Stunde nach Ouarzazate, in der alle Gebäude im Kasbah-Stil gebaut wurden. Hier können Sie noch etwas einkaufen und eventuell Geld abheben. Danach fahren Sie noch ca. eine Stunde zur Palmenoase Skoura. Bevor Sie in die Oase fahren, sehen Sie an der rechten Seite ein Schild „Kasbah Ben Moro“. Halten Sie hier an, wenn Sie schon mal einen Vorgeschmack der beeindruckenden Kasbah von Ait Benhaddou haben möchten. Durch die Palmengärten, an der Rückseite des gleichnamigen Hotels, laufen Sie in ca. 10 Minuten zur Kasbah. Eine Kasbah ist vergleichbar mit einer Zitadelle, in der in der Vergangenheit das ganze Dorf lebte. Sie besteht aus Lehm, welcher mit Stroh gemischt wurde. Auch heutzutage wohnen noch ein paar Menschen in den Kasbahs, jedoch viel weniger als zu früheren Zeiten. 

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    Unterkunft in der Dades-Schlucht

    Sie lassen Skoura hinter sich und erreichen Boumalne du Dades nach etwa eineinhalb Stunden. Dort nehmen Sie die Abzweigung zur Dades-Schlucht. Die Route führt Sie ca. eine Stunde lang durch eines der schönsten Gebiete Marokkos. Ungewöhnliche Felsengruppen, grüne Palmentäler, Berge in allen möglichen Farben und Formen, eindrucksvolle Ausblicke und kleine Dörfer wechseln sich auf Ihrer Fahrt ab. Nach einer Weile werden die Bergwände immer enger. Nach dieser Engstelle haben Sie Ihr einfaches Berghotel dann schon fast erreicht. Sie checken im Hotel ein und der Guide, der Sie am Nachmittag auf eine erlebnisreiche Wanderung mit nimmt, begrüßt Sie herzlich. Die Wanderung durch die Dades-Schlucht dauert ca. drei Stunden. Wenn Sie lieber nicht wandern möchten, dann fahren Sie mit dem Mietwagen noch ca. eine Stunde weiter, um noch mehr von der Schlucht zu sehen. Zurück im Hotel können Sie sich mit einem Buch auf die Terrasse setzen, die mit Bougainvillea überwuchert ist.

    Tag 11: Fahrt mit dem Mietwagen von der Dades-Schlucht nach Erfoud

    Reisedauer ca. 4,5 Stunden

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    Kasbah-Hotel in Erfoud

    Sie nehmen die gleiche Strecke zurück durch die Dades-Schlucht nach Boumalne du Dades. Von hier aus ist es noch ca. eine Stunde zum Ort Tinerhir. Sie können, wenn Sie möchten, direkt nach Erfoud und zur Wüste in Merzouga weiterfahren. Alternativ können Sie auch noch die Todra-Schlucht besuchen. Hierzu biegen Sie in Tinerhir links ab und folgen den Schildern zur Todra Gorge. Die Straße führt allmählich bergauf und Sie sehen an der rechten Seite des Tals eine Palmenoase erscheinen. Wenn Sie weiterfahren werden die Felswände immer enger, bis Sie eine riesige Klamm mit einer 300 Meter hohen Felswand bilden. Für den kleinen Abstecher benötigen Sie ca. eine Stunde. Anschließend fahren Sie wieder zurück nach Tinerhir und an kleinen Dörfern vorbei nach Erfoud. In Erfoud haben wir ein geschmackvoll eingerichtetes Kasbah-Hotel für Sie ausgewählt, wo Sie eine Nacht verbringen. Den restlichen Tag gestalten Sie selbst. Entspannen Sie am Pool oder lesen Sie auf der Terrasse ein Buch. Abends können Sie auf der Terrasse eine herrliche Tajine probieren und den unermesslichen Sternenhimmel bewundern.

    Tag 12: Fahrt von Erfoud zur Erg Chebbi Wüste bei Merzouga, Kamelritt und Übernachtung in den Sanddünen

    Reisedauer ca. eine Stunde

    Kamelritt in der Wüste

    Den heutigen Tag können Sie entspannt beginnen und erst einmal lange schlafen. Nach dem Frühstück entspannen Sie sich mit einem guten Buch am Pool oder auf der Terrasse. Den lokalen Markt von Rissani können Sie am Dienstag, Donnerstag und Sonntag besuchen. Hier herrscht eine andere Atmosphäre als in den Souks der Königsstädte. Unterwegs begegnen Ihnen mysteriöse, verschleierte Frauen. Gastfreundlichkeit findet man auch hier, so wie im Rest des Landes. Am Ende des Nachmittags fahren Sie bei kühleren Temperaturen in etwa einer Stunde zu den orangefarbenen Dünen der Erg Chebbi bei Merzouga. Je näher Sie kommen, desto größer werden die Dünen. Sie fahren zu einem Kasbah-Hotel, welches direkt an den Sanddünen liegt. Das letzte Stück zum Hotel ist nicht asphaltiert (ca. 10 Minuten). Hier lassen Sie das Auto stehen. Mohammed, der sympathische Eigentümer dieser Unterkunft, nimmt Sie in Empfang. Je nachdem wie warm es an dem Tag ist, kann es sein, dass die Tour zur Wüste etwas später stattfindet. Im Garten können Sie sich am Pool aufhalten und ein erfrischendes Getränk zu sich nehmen.

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    Zeltlager in der Wüste

    Dann schwingen Sie sich auf den Rücken eines Kamels und ziehen in einer kleinen Gruppe und den Kamelführern in die Wüste. Sobald Sie über die erste Düne geritten sind, sehen Sie keine Gebäude mehr. Sie haben das Gefühl, sich an der Spitze einer Karawane zu befinden. Nach etwa anderthalb Stunden sehen Sie in einem Dünenkessel ein kleines Zeltlager. Es ist schlicht und besteht aus nicht viel mehr als fünf Beduinenzelten. Während die Kamelführer die traditionelle Wüstenmahlzeit vorbereiten, können Sie selbst zu Fuß die Umgebung erkunden. Die Farben und Formen der Umgebung sind surrealistisch, die unermessliche Stille verstärkt diesen Eindruck. Langsam kriecht die Sonne hinter den Horizont. Wenn Sie ein Pfeifen hören, steht eine dampfende Tajine für Sie bereit und es wird ein Gläschen Moroccan Whiskey (Pfefferminztee) für Sie eingeschenkt. In den Wintermonaten kann es in der Nacht sehr kalt werden. In dieser Zeit werden Sie wahrscheinlich lieber drinnen im Zelt übernachten. Aber in der wärmeren Jahreszeit können Sie Ihre Matratze nach draußen tragen und stundenlang den Sternenhimmel bewundern.

    Tag 13: Mietwagenfahrt von Merzouga nach Nkob

    Reisedauer ca. 3,5 Stunden

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    auf dem Weg nach Nkob

    Am nächsten Morgen stehen Sie in aller Frühe für den Sonnenaufgang auf. Die beste Sicht haben Sie von einer der Dünen. Hier können Sie gut die Sonne beobachten, die langsam aufgeht und das Dünenmeer in atemberaubende Farben taucht. Sobald es wärmer wird, gehen Sie zurück zum Lager, wo eine Tasse Pfefferminztee für Sie bereit steht, bevor Sie wieder auf Ihr Kamel steigen und aus dem Dünenmeer hinaus reiten. Im Hotel, von dem aus Sie den Trip begannen, erwartet Sie ein Frühstück. Wenn Sie genug Zeit haben, schlagen wir vor, dass Sie sich von den Eindrücken der Wüste erholen. Sie haben die Möglichkeit eine zusätzliche Nacht im Starthotel in Merzouga zu verbringen. 

    Heute fahren Sie durch ein wüstenähnliches Gebiet und durch unermessliche weite Landschaften, in denen man sich ganz winzig vorkommt. Nach etwa drei bis vier Stunden erreichen Sie Tazzarine. Dieser Ort ist zwar nichts Besonderes, jedoch ein ausgezeichneter Ort um Mittagspause zu machen. Sobald Sie das Städtchen wieder verlassen, fahren Sie an einer Reihe kleiner Dörfer und Palmenoasen vorbei bis zum kleinen Städtchen Nkob, wo Sie eine Nacht in einem Kasbah-Hotel verbringen. 

    Tag 14: Weiterfahrt von Nkob nach Taroudant

    Reisedauer ca. 4,5 Stunden

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    Schmausen bei der Familie Moultazim

    Von Nkob aus fahren Sie etwa viereinhalb Stunden nach Taroudant. Wir haben hier ein einfaches Riad gewählt, das für eine Nacht prima ist, aber wir können auf Wunsch auch das gepflegte Riad der Familie Moultazim für Sie buchen. Die Frau des Hauses ist eine hervorragende Köchin. Wir können die Lemon Chicken Tajine wärmstens empfehlen und auch die Taubenpastete (Pastilla) ist herrlich. Das Schönste von Taroudant sind die zwei Plätze, Place Assarag und Place Talmoklate mit den Souks dazwischen. Wenn die Sonne langsam unter geht beginnt es lebhafter zu werden und die Einheimischen strömen auf die Plätze und in die Souks, zum Einkaufen, Plaudern und vor allem Flanieren. Auffällig ist der interessante Mix von traditionell gekleideten Frauen und den eher westlich angezogenen Frauen. Gegen 23 Uhr wird es etwas ruhiger und Sie können in aller Ruhe zurück zu Ihrer Unterkunft spazieren.

    Tag 15: Fahrt von Taroudant nach Tafraoute

    Reisedauer ca. 3 Stunden

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    Oumesnat

    Heute fahren Sie weiter Richtung Süden durch weitläufiges Flachland zum Anti-Atlasgebirge. Auf den Berghängen werden Arganbäume angebaut. Nach etwa drei Fahrstunden erreichen Sie das Ammelntal. Dass Tafraoute so besonders ist, liegt an der Kombination von riesigen Bergwänden, bizarr geformten Felsen und fruchtbaren Palmenoasen. Etwa fünf Kilometer vor Tafraoute biegen Sie links ab, in den nicht asphaltierten Weg zum Dorf Oumesnat, das Sie nach einer holprigen Fahrt (ca. 10 Minuten) erreichen.

    Sie übernachten heute an einem besonderen Ort. Wenn Sie den Schildern zum „La maison d’hôte“ in Oumesnat folgen, kommen Sie zum Haus von Abdsalam und seinen zwei Söhnen Rachid und Mustafa. Sie beschlossen vor etwa fünfzehn Jahren, ihr traditionelles Haus im ursprünglichen Zustand zu erhalten und selbst woanders zu wohnen. So können Besucher einen Eindruck der traditionellen Lebensweise der Bewohner des Ammelntals bekommen. Neben dem traditionellen Haus steht eine schlichte und gemütliche Gästeunterkunft, in der Sie zwei Nächte verbringen werden. Rachid oder Mustafa zeigen Ihnen gerne das traditionelle Haus und erzählen Ihnen mehr darüber wie man hier früher lebte. Abends kochen die Damen der Familie eine herrliche Mahlzeit und Sie fühlen sich echt „part of the family“.

    Tag 16: Aufenthalt in Tafraoute und dem Ammelntal, Wanderung mit Guide

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    Ait Mansour

    Nach dem Frühstück nimmt Sie Rachid oder Mustafa mit zu einigen Dörfern, die am Fuß des beeindruckenden orangefarbenen Gebirges liegen. Hier können Sie einen Blick auf das Leben der Bewohner des Atlasgebirges werfen. Das Beste ist, dass dies bestimmt keine touristische Strecke ist, hier ist alles noch pur und unverdorben. Sie sollten daher auch keine Show erwarten, sondern einfach das tägliche Leben, wie es hier ist. Rachid und Mustafa erzählen Ihnen gerne über das Leben hier. Nach etwa zwei bis drei Stunden sind Sie wieder zurück. Den Nachmittag können Sie selbst gestalten.

    Vielleicht haben Sie inzwischen Hunger bekommen. Wenn Sie in das kleine Zentrum von Tafraoute fahren, sehen Sie das Café-Restaurant Etoile d’Agadir. Für noch nicht einmal vier Euro bekommen Sie eine Tajine, die herrlich schmeckt. Durch die Landschaft mit runden Felsen fahren Sie zu den Painted Rocks. Wie aus dem Nichts tauchen auf einmal die riesigen blauen, lila und rosa Felsen auf, die der belgische Künstler Jean Verarme bemalt hat. Bevor Sie nach Oumesnate zurück fahren, machen Sie noch einen Abstecher zur imposanten Ait Mansour Schlucht, die etwa eine Dreiviertelstunde entfernt ist. Wenn Sie in die Schlucht hinein fahren, kommen Sie zu einer Palmenoase, wo Sie auf dem Platz vor dem Fluss parken können. Hier herrscht eine entspannte Stimmung mit hier und da ein Haus zwischen den Palmen.

    Tag 17: Fahrt mit dem Mietwagen von Tafraoute nach Essaouira

    Reisedauer ca. 6 Stunden

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    „Dorf am Meer“ Essaouira mit blauen Fischerbooten

    Nach dem Frühstück verabschieden Sie sich von der Familie und fahren Sie weiter Richtung Norden. Folgen Sie der Straße nach Agadir, eine etwa dreistündige Fahrt, wo Sie rechtzeitig für eine Mittagspause ankommen. Danach fahren Sie noch ca. dreieinhalb Stunden zum „Dorf am Meer“ Essaouira am Atlantik, wo es immer ein bisschen windig ist. Essaouira ist ein kleines, authentisches Fischerstädtchen, das zwischen Agadir und Casablanca liegt. Essaouira ist unser Lieblingsziel in Marokko. Ein Paradies für Sonnenanbeter und Shopaholics, ein herrlicher Ort für Wind- und Kitesurfer aufgrund des Windes, und auch Angler werden hier auf Ihre Kosten kommen. Es ist die Heimat begabter Künstler und zahlreicher Musiker. Sie übernachten in einem unserer reizenden Riads, die sehr zentral in der Medina liegen. Der Strand und der ‚Prince Moulay‘ Platz sind zu Fuß nur wenige Minuten entfernt. Am Nachmittag können Sie die Stadt erkunden. Heute steht auch die Rückgabe des Mietwagens auf dem Programm.

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    Schlemmen bei den Fischständen

    Wenn Sie ein Sonnenanbeter sind, dann gehen Sie zum breiten Sandstrand. Diesen können Sie nicht übersehen. Gehen Sie am Hafen durch das Tor und dann nach links, dann sehen Sie schon das blaue Meer vor sich. In Essaouira weht immer ein bisschen Wind. Manchmal mehr, manchmal weniger, aber richtig ruhig ist es hier nicht. Daher ist der Ort auch traumhaft für Kite- und Windsurfer. Sie können in einem der Surfshops Material ausleihen und vielleicht auch Unterricht nehmen. Wenn Sie nicht an den Strand möchten, dann gehen Sie unbedingt in die Medina. Hier mischen sich die Reisenden unter die Bewohner, die in den Souks einkaufen gehen. Sie können stundenlang durch die engen Gässchen streifen. Interessieren Sie sich für Kunst? Essaouira ist bereits seit einigen Jahren das Zentrum der zeitgenössischen Malerei und Bildhauerei. In den Galerien „Association Tilal“, „Galerie d’art Frederic Damgaard“ und „La Petite Galerie“ können Sie die schönen Kunstwerke bewundern.

    Tag 18 und 19: Übernachtung in Essaouira

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    Kamelritt am Strand

    Die nächsten Tage haben Sie zur freien Verfügung. Morgens können Sie erst mal ausschlafen und in aller Ruhe auf der Dachterrasse Ihres Riads Ihr Frühstück genießen. Sie können Zeit am Strand verbringen oder durch die Souks ziehen. Wir bieten auch Ausflüge an: Kamelreiten über den Strand von Essaouira oder einen Segeltörn. Gegen zehn Uhr werden Sie für Ihre Kameltour abgeholt. Auf dem Kamelrücken schaukeln Sie gemächlich über den Strand und in die Dünen. Wenn Sie lieber auf einem Pferd reiten, ist das auch möglich. Nach etwa zwei bis drei Stunden sind Sie wieder in Essaouira. Geben Sie uns Bescheid, wenn Sie einen Ausflug machen möchten. An der gegenüberliegenden Seite des ‚Prince Moulay‘ Platzes können Sie zum Hafen spazieren, der voll blauer Boote liegt und wo auf der Straße frischer Fisch verkauft wird. Von der Spitze der alten Kasbah haben Sie eine fantastische Aussicht auf die Felsenküste und den romantischen Sonnenuntergang. Lieben Sie richtig frischen Fisch? Gehen Sie dann durch die schmale Straße zurück zum Platz. An der rechten Seite sehen Sie weiße Stände mit schlichten Holzbänken und Tischen. Hier können Sie selbst Ihren Fisch wählen, der ganz nach Ihren Wünschen gebacken oder gegrillt wird.

    Tag 20: Busfahrt von Essaouira nach Agadir

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    entlang der Küstenstraße nach Agadir

    Am nächsten Tag ist es Zeit den malerischen Fischerort zu verlassen. Mit dem Bus fahren Sie in ca. 3,5 Stunden nach Agadir. Wir kümmern uns um Ihre Fahrkarte. Sie fahren etwa drei Stunden lang durch eine hügelige Landschaft und über eine schöne Küstenstraße. Agadir ist der bedeutendste Badeort des Landes. Wir haben hier eine gemütliche Unterkunft für Sie ausgewählt. Die Lage ist ideal, in einer kleinen Seitenstraße des Boulevards. Zum Strand sind es nur ca. zehn Minuten. Wenn Sie gerne direkt am Strand verbleiben möchten, ist das natürlich auch möglich. Fragen Sie uns nach den Möglichkeiten. Nach dem Einchecken können Sie schon mal den Boulevard erkunden, aber vielleicht ist der Strand Ihre erste Wahl. Agadir hat keine Sehenswürdigkeiten, die man unbedingt sehen muss. Uns macht es aber immer wieder großen Spaß durch die überdachten Souks zu streifen, die am Rande des Zentrums liegen. Etwas außerhalb der Stadt ist noch ein Souk, der Souk Al Had, der montags geschlossen ist und sonntags am häufigsten besucht wird. Im Norden am Ende des Strandes, sehen Sie eine bergige Hochebene mit weißen arabischen Buchstaben. Oben steht eine alte Kasbah, von wo aus Sie eine fantastische Aussicht auf die Stadt, den Strand, den Hafen und das Hinterland haben. Zu Fuß sind es etwa acht Kilometer, Sie können entweder wandern oder für etwa zwei Euro mit dem Petit Taxi fahren. Wieder unten angekommen, können Sie die Straße überqueren und einen Blick auf den Hafen mit seinen dutzenden Fischerbooten und der Fischversteigerung werfen.

    Tag 21: Abreise aus Marokko

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    Abschied von Agadir

    Heute wird es Zeit, sich von Marokko zu verabschieden, und den Rückflug anzutreten. Viele Reisende verbringen gerne noch ein paar Tage am Strand, bevor Sie zurückreisen. Geben Sie uns im Anfrageformular Bescheid, wenn Sie dies auch möchten. Auf unserer Agadir Seite finden Sie weitere Informationen zu Agadir und den Sehenswürdigkeiten vor Ort.

    Natürlich kümmern wir uns um den Transfer zum Flughafen in Agadir, eine etwa halbstündige Fahrt. Nun geht es zurück nach Hause. Wir sind gespannt auf Ihre Erlebnisse und erhalten gerne eine Mail mit Ihren Erzählungen.

    Bei Fragen zu unserer individuellen Reise durch Marokko schicken Sie uns eine Mail an info@erlebe-marokko.de oder rufen Sie uns an unter + 49 (0) 2837 6638 104.

     

    Für diese Reise bieten wir folgende weitere Varianten an:

    Marokko C'est Tout - Special Stay

    Möchten Sie Ihrer Reise noch einen besonderen Flair geben, buchen Sie dann mit unseren Special Stay-Unterkünften. Sie sind nicht unbedingt luxuriöser, sondern vielmehr stilvoller. Sie übernachten in Riads in der Medina.

    Reisekosten: € 1580,- p.P. bei 2 Personen
    Leistungen: Leistungen wie oben beschrieben. Zusätzliche Special Stay-Unterkünfte (Riads) in Rabat, Fes, Marrakesch und Taroudant (Komfort 4).

    Auf der oben beschriebenen Rundreise übernachten Sie in, was die Atmosphäre und 

    den Stil betrifft, völlig unterschiedlichen Unterkünften. Wir haben diese Unterkünfte alle selbst besucht und ausgewählt und insbesondere auf die richtige Kombination geachtet von: Lage, Freundlichkeit und Servicebereitschaft des Personals, Hygiene und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit unseren Special Stay-Unterkünften übernachten Sie in Rabat, Fes, Marrakesch und Taroudant in Riads mit besonderer Atmosphäre. Riads sind kleine Paläste, wo früher reiche Kaufmannsleute gewohnt haben. Weil sie mitten in der Medina (Altstadt) liegen sind alle Sehenswürdigkeiten gut zu Fuß erreichbar. Darüber hinaus bietet ein Riad eine gute Möglichkeit um nach all den Eindrücken zur Ruhe zu kommen, da sie meistens einen schönen Innenhof und eine tolle Dachterrasse besitzen.
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    Marokko C’est Tout
    Marokko C'est Tout - Special Stay
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