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    Medina, Minztee und Meer

    Chefchaouen im Rifgebirge und Asilah an der Küste

    Medina, Minztee und Meer
    • Keyfacts
    • Inklusive
    • Exklusive
    • Karte
    Reiseform: Individualbaustein mit Mietwagen
    Reisedauer: 5 Tage / 4 Nächte
    Reisebeginn: täglich
    Reiseroute: Chefchaouen - Asilah
    Reisepreis: € 335,- p.P. bei 2 Personen
    Blogbeitrag: Weitere Informationen zu Chefchaouen finden Sie hier.

    Dieser Baustein eignet sich am besten, wenn Sie auf Ihrer Reise in kurzer Zeit den Besuch der nördlichen Königsstädte mit grüner Landschaft, malerischen Orten und der Küste kombinieren möchten. Schlendern Sie durch die Gassen von Chefchaouen, in denen alle Gebäude blau gestrichen sind. Schauen Sie in die vielen Läden, die für regionale Produkte wie z.B. handgewebte Decken bekannt sind. Gemeinsam mit einem Guide erkunden Sie das Rifgebirge. Die Wanderung führt an Bächen und Berberdörfern vorbei. Durch grüne Hügel reisen Sie zum Fischerdorf Asilah, dessen Medina mit vielen bunten Wandmalereien verziert ist.

    Übernachtung: je 2 Nächte in einem stimmungsvollen Hotel in Chefchaouen und in einem traditionellen Riad in Asilah (Komfort 4)
    Aktivitäten: Tagesausflug Chefchaouen und Rifgebirge mit Englisch sprechendem Guide
    Mahlzeiten: 4 x Frühstück, Mittagessen an Tag 2
    • Weitere Mahlzeiten

    • Trinkgelder

    • Mietwagen (Es ist auch die Buchung eines Fahrers möglich. Fragen Sie uns nach den Möglichkeiten.)

    Tag 1: Ankunft in Chefchaouen

    Fahrt durchs Rifgebirge

    Blick aufs Rifgebirge

    Nach Ihrem Besuch der Königsstadt Fes wird Ihnen am Morgen Ihr Mietwagen direkt an Ihrer Unterkunft bereitgestellt. Nach etwas Hektik auf den vollen Straßen von Fes gelangen Sie schnell auf die ruhigere Hauptstraße nach Chefchaouen. Sie brauchen bis zu diesem malerischen Städtchen ungefähr drei Stunden. Sie fahren über in der Sonne leuchtende Wege durch das Rifgebirge Richtung Norden. Die Strecke führt durch unberührte, grüne Natur aus zedernbedeckten Ebenen und Bergspitzen. Ab und zu werden Sie von einer querenden Ziegenherde aufgehalten. Die Hirten sitzen unbekümmert am Wegesrand, während die Tiere auf den Bergweiden grasen. In der grünen Hügellandschaft tauchen in der Ferne die riesigen Felsformationen des Jabal Tidiquin auf. Es ist der höchste Berg des Gebirgszuges. Hier können Sie einen Zwischenstopp machen, um die Aussicht und die frische Bergluft zu genießen. 

     

     

    Blick auf Chefchaouen

    Chefchaouen – in guter Lage

    Von den Hügeln aus sehen Sie das an den Hängen erbaute Städtchen Chefchaouen, von Marokkanern kurz Chaouen genannt. Der Ort verdankt seinen Namen den hohen Gipfeln, die über die Stadt hinausragen und den Hörnern einer Ziege ähneln. Sie übernachten in einem stimmungsvollen Hotel. Ihr Auto können Sie auf dem nahe liegenden Parkplatz parken. Über eine Lehmtreppe erreichen Sie das blaue Eingangstor Ihrer Unterkunft. Ihr Zimmer ist nicht so groß, aber dafür farbenfroh und gemütlich eingerichtet. Hier und da finden Sie Nischen mit weichen Sitzgelegenheiten voller Kissen, in denen Sie sich wunderbar entspannen können. Von der Dachterrasse aus haben Sie eine schöne Aussicht über die Stadt. Am Mittag können Sie dort entspannte Stunden genießen oder auf dem zentralen Platz der Stadt etwas trinken gehen. Lassen Sie sich auf einer der Terrassen nieder und entspannen Sie bei einem typisch marokkanischen Minztee.

    Tag 2: Aufenthalt in Chefchaouen, Ausflug ins Rifgebirge

    belebter Platz mitten in der Stadt

    Bummel durch die Medina

    Heute schlendern Sie zusammen mit Ihrem Guide durch die schmalen Straßen der Medina. Sie besuchen Obstmärkte, Gewürzläden und bunte Geschäfte. Die spanischen Straßennamen erinnern an die Kolonialzeit. Mit etwas Spanisch kommen Sie auch heute noch weiter. Die engen Straßen treffen auf dem zentralen Platz zusammen, von dem aus Sie die umliegenden Berge gut im Blick haben. Sie folgen dem Fluss bis hinter die Stadtmauer, wo täglich Frauen ihre Wäsche waschen. Außerdem ist es für die Einheimischen ein beliebter Treffpunkt, um bei einem Picknick die Neuigkeiten des Tages zu besprechen.

    Anschließend geht es weiter Richtung Gebirgszug. Unterwegs passieren Sie Bauernhöfe und Bäche. Es herrscht wunderbare Stille, denn für den Autoverkehr ist die Gegend nur schwer zugänglich. Die Berber wohnen in kleinen Dörfern, ihre Häuser mit flachen Dächern sind aus großen Steinen gefertigt. Am Mittag picknicken Sie auf der Bergwiese, während Sie ins ausgedehnte Tal hinuntersehen. Ihre Wanderung endet in einem kleinen Berberdorf. Männer stehen beieinander im Schatten und genießen ihren Minztee, kleine Kinder toben auf der Straße. Die Frauen des Dorfes kommen oft neugierig aus ihren Häusern. Sie werden mit einem Jeep im Dorf abgeholt und zu Ihrem Riad zurückgebracht. Am Abend können Sie in einem der Restaurants die lokale Spezialität Bissara probieren, ein Püree aus getrockneten Bohnen.

    Tag 3: Weiterfahrt von Chefchaouen nach Asilah

    weißes Städtchen Asilah

    weiße Häuser in Asilah

    Heute Morgen geht es weiter nach Asilah. Nach dreistündiger Fahrt haben Sie das Gefühl, ein griechisches Fischerdorf erreicht zu haben. Die außergewöhnliche Sauberkeit des Ortes fällt direkt ins Auge. Über den Bürgermeister des Ortes wird berichtet, dass er sich zum Ziel gesetzt hat, die Sauberkeit der Stadt am Vorbild der Schweiz zu messen. Was immer das konkret bedeuten mag? Eines ist gewiss, wirklich saubere Innenstädte und Dörfer sind eine Ausnahme in Marokko. Breite Boulevards mit Palmen auf beiden Straßenseiten bestimmen das Bild des Zentrums. Asilah ist auch als „weißes Städtchen“ bekannt. Es scheint, als ob die Einheimischen jedes Jahr den Pinsel schwingen, denn die Häuser sind in der Tat schneeweiß. Der Ort kennt spanische und portugiesische Einflüsse. Das erkennt man auch auf den Speisekarten der Fischrestaurants, in denen auch traditionelle Gerichte wie Paella serviert werden. Bei Ihrer Ankunft parken Sie Ihren Mietwagen auf einem der ausgewiesenen Parkplätze.

     

    Entspannung in Asilah

    Kinder am Strand von Asilah

    Asilah ist ein kleiner Küstenort. Ihr Auto ist also nie weit entfernt. Auch hier können Sie wieder die Dienste einer der Herren mit Schubkarre in Anspruch nehmen, um Ihr Gepäck zur Unterkunft bringen zu lassen. Sie befindet sich direkt hinter der Stadtmauer am Stadttor Bab Homar. Ihr Riad ist in marokkanischem Stil eingerichtet und jedes Zimmer ist in anderer Farbe gestaltet. Von der Terrasse aus, wo auch das Frühstück serviert wird, schauen Sie direkt aufs Meer. Am Nachmittag bleibt Ihnen Zeit, am Strand Ihre Urlaubslektüre zu lesen oder einen Sprung in den Ozean zu wagen. Überqueren Sie einfach die Straße, um zum beliebtesten Strand des Ortes zu gelangen. Im goldenen Sand lässt es sich gut aushalten. Im Sommer, wenn auch die Marokkaner selbst Urlaub haben und hierher kommen, dann ist der Strand weniger attraktiv, weil der Straßenlärm dann störend sein kann. Südlich von Asilah befindet sich ein kleinerer und ruhigerer Strand. Sie können ihn in ca. 15 Minuten Fußweg erreichen, in dem Sie an der weißen Stadtmauer entlang laufen. „Paradise Beach“ macht seinem Namen alle Ehre und er ist ein beliebter Ort für Sonnenanbeter. Am Abend steht Ihnen eine reichhaltige Auswahl an Restaurants zu Verfügung. Entscheiden Sie sich zwischen einer traditionellen marokkanischen Mahlzeit oder einer spanischen Paella.

    Tag 4: Aufenthalt in Asilah

    Ruhepause

    Gönnen Sie sich eine Ruhepause in der Medina

    Erkunden Sie am Morgen die von Stadtmauern umgebene, malerische Medina. Dutzende Palmen wachsen am Rande der Altstadt. Wenn Sie Ihre Unterkunft verlassen, dann finden Sie sich in einem Durcheinander enger, weißer Gassen wieder. Sie können stundenlang umherschlendern und sammeln immer neue Eindrücke. Dass der Ort viele Künstler anlockt, erkennen Sie an vielerlei Stellen. Sie passieren zahlreiche Wandbemalungen, die oft während des internationalen Festivals entstehen, das jedes Jahr im August stattfindet.

    Den heutigen Nachmittag können Sie nach eigenen Vorstellungen verbringen. Faulenzen Sie am Strand oder besuchen Sie die vielen historischen Sehenswürdigkeiten in der Umgebung von Asilah. Ein Beispiel sind die römischen Ausgrabungen bei Lixus. Diese Siedlung wurde im 12. Jahrhundert vor Christus von den Phöniziern gegründet. Sie finden hier unter anderem das einzige römische Theater in ganz Marokko.

    Tag 5: Abreise aus Asilah

    palmengesäumte Straße in Asilah

    Straße mit Palmen in Asilah

    Der Baustein endet mit einem Frühstück aus Datteln, Feigen und marokkanischen Pfannkuchen. Sie nehmen Abschied vom malerischen Fischerort Asilah. Setzen Sie Ihre Marokkoreise z.B. über die Ruinen von Volubilis zur kleinsten Königsstadt Meknes fort. Volubilis ist die am weitesten entlegene Stadt des früheren römischen Reiches. Große Säulen und farbenreiche Mosaike zeichnen sie aus.

    Wenn Sie vor diesem Baustein auch andere nördliche Königsstädte besuchen möchten, können wir den Baustein Hinter den Toren der Königsstädte problemlos Ihren Wünschen anpassen. Sie besuchen dann mit dem Zug zunächst die Städte Rabat und Fes und reisen nach Chefchaouen und Asilah mit Ihrem Mietwagen. Danach statten Sie den Ruinen von Volubilis einen Besuch ab und fahren zur kleinsten Königsstadt Meknes.