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    Ein kurzer Trip nach Marokko

    Reisen gehört wirklich zu unseren Hobbies und so sind Reisespezialistinnen Melanie und Eva über Fronleichnam für ein verlängertes Wochenende nach Marokko geflogen, um sich Fes und Chefchaouen anzugucken. Eva berichtet von ihren Erlebnissen und der Vielfältigkeit marokkanischer Unterkünfte und Gegenden.

    Ein kurzer Trip nach Marokko

    Jetzt arbeiten wir schon in der Nähe eines Flughafen, aber wirklich nutzen tut man diese Chance eher selten. Um so erfreulicher, wenn man doch Zeit findet, um über ein verlängertes Wochenende in die Ferne zu schweifen. Marokko gehört dabei zu den Zielen, die sich in rund drei Flugstunden gut erreichen lassen.
    Nach kurzer Flugzeit nach Fes sind wir auch schon auf dem afrikanischen Kontinent und in Fes angekommen. Die Medina (Altstadt) von Fes gehört zum Unesco Weltkulturerbe und schon ein Blick genügt, um sich davon zu überzeugen. Enge verwinkelte Gassen, fremdartige Gerüche und Geräusche fordern alle Sinne.

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    Verwinkelte Gassen in der Medina von Fes

    Unsere Unterkunft lag im Außenbereich der Medina und hat von außen irgendwie nicht viel hergemacht. Passend dazu fällt mir nur das englische Sprichwort: ‘Never judge a book by its cover!’ ein. Von außen eher unscheinbar, aber innen ein Paradies. Ein schmaler Flur mit den typischen marokkanischen Fliesen auf dem Boden und an der Wand lassen erahnen, was uns gleich erwartet. Der schmale Gang führt in den Innenhof des Riads und schon gerät alles andere in Vergessenheit. Unesco Weltkulturerbe? Medina? Brauchen wir nicht mehr, denn eigentlich wollen wir gar nicht mehr weg aus dem Märchen aus Tausend und einer Nacht. Der Innenhof ist hell und im Zentrum steht ein Brunnen, der gemächlich vor sich hinplätschert. Moment mal. Hat sich da nicht grade was auf dem Boden bewegt? Aus dem Augenwinkel nehmen wir eine Bewegung wahr. Da kriecht doch nicht etwa eine Schildkröte auf dem Boden? Nein! Es sind gleich drei Schildkröten, die den Innenhof ihr zu Hause nennen. In aller Ruhe nähern sie sich und sind sehr zutraulich. Melanie versucht Kontakt aufzunehmen und hat nicht damit gerechnet, dass die Schildkröte ihren Finger als Nahrung interpretiert. Macht nix.

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    Der Innenhof unseres Hotels in Fes

    Auch wenn es uns schwer fiel, wir sind natürlich doch noch durch die Medina spaziert. Ein für uns undurchdringliches Gewirr aus Gassen, die scheinbar keinem Plan folgen. So eine Medina ist nicht grade wie ein Schachbrett angeordnet, sodass man sich immer drauf verlassen kann, dass man leicht zurückfindet. Unzählige Händler bieten eine Vielzahl an Produkten an, die zur Reizüberflutung beitragen. Von Flip Flops über Taschen, Duschgel, Schuhe, Schmuck, Hochzeitskleidern, Töpferwaren, Gewürzen und Handys, gibt es alles, was das Herz begehrt.

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    Um das Bild abzurunden sind wir abends in der Medina Essen gegangen. Natürlich typisch marokkanisch. Dabei fanden wir die Zusammenarbeit der verschiedenen Restaurants außergewöhnlich. Den Kaffee gab es aus einer kleinen Bar um die Ecke und der Tee wiederum von einem Händler an anderer Stelle. Der Nachtisch, der aus Gebäck bestand, kam direkt vom Stand gegenüber. Es ist schon interessant, wenn man sieht, dass sein Essen aus völlig unterschiedlichen Ecken der Medina kommt. Das spricht für den großen Zusammenhalt.

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    Auch aus einem Wochenendtrip kann man eine kleine Rundreise machen und so sind wir am nächsten Tag mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Chefchaouen gereist. Eine Stadt, die sich an einen Berg schmiegt mit einer bezaubernden blauen Medina. Ja richtig. Alle Häuschen und Gebäude erstrahlen in unterschiedlichen Blautönen, denn blau hält angeblich die Fliegen fern. Man merkt auch den starken spanischen Einfluss und so kann es sein, dass sich zwischen die arabischen und französischen Sprachfetzen auch ein paar spanische mischen. Wir haben uns durch die blauen Gassen treiben lassen und haben die Kasbah des Ortes besucht. Was das ist? Eine Kasbah ist der arabische Begriff für eine Festung, die innerhalb oder außerhalb der Stadt angelegt wurde. Eine solche Festung ist immer einen Besuch wert, um auch etwas über die Geschichte der Stadt zu erfahren!

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    Wieder zurück nach Fes haben wir dort die kleine Reise ausklingen lassen. Natürlich nicht ohne eine entspannende Massage in einem Hamam zu genießen. Ein Hamam ist ein Dampfbad, das man vor allem im arabischen Raum, im iranischen Kulturraum und in der Türkei findet und welcher ein wichtiger Bestandteil der islamischen Bade- und Körperkultur ist. Es ist auch unter den Namen „Türkisches Bad“ oder „Orientalisches Bad“ bekannt.

    Ausgeruht und um ein paar Erfahrungen reicher ging es zurück nach Deutschland.