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    Kunden-Reisebericht

    Kunden-Reisebericht

    Geschrieben von Miriam ǀ 15. Dezember 2015

    Wir könnten den ganzen Tag über Marokko reden (und das tun wir natürlich auch während unserer Arbeit!). Wir finden es aber auch ganz schön, wenn unsere Kunden zu Wort kommen und Sie von jemand anderen Geschichten über Marokko hören. Im September/Oktober 2015 waren unsere Kunden Rita und Ralf aus Rottweil mit erlebe-marokko für drei Wochen unterwegs und haben uns einen Reisebericht geschickt:

    „Wir haben drei herrliche Urlaubswochen in Marokko verbracht und dabei so viel erlebt und so viele unterschiedliche Aspekte dieses Landes kennenlernen dürfen! Zunächst standen mit Rabat, Meknès und Fez die Königsstädte auf dem Programm und schon diese haben uns sehr beeindruckt. Wir wohnten jedesmal mitten in der Medina in einem Riad, die mit ihrer orientalischen Pracht und den wunderschön gestalteten Innenhöfen wie aus einem Märchen von Tausendundeiner Nacht anmuteten und uns das Gefühl gaben, in einer anderen Zeit in einem Palast zu wohnen. Im krassen Gegensatz zur Ruhe und Beschaulichkeit der Unterkunft stand dann die lebhaften Medina mit den engen Gassen, in denen unzählige Händler ihre Waren anboten und lautstark anpriesen. Die Farbenpracht der Waren, die Düfte und Gerüche, die Geschäftigkeit der Menschen und deren temperamentvolles Feilschen um alles, was gekauft und verkauft wurde, war zu Anfang regelrecht erschlagend, doch bald hatten wir uns daran gewöhnt und es hat uns viel Spaß gemacht, uns ins Gewühl “zu stürzen” und danach bei einem Glas Minztee das bunte Treiben zu beobachten.

    rabat-meer rabat-mausoleum rabat-brunnen-mosaik

    Und dank der Tipps, die wir durch Ihr Team erhalten hatten, wagten wir uns auch auf eigene Faust auf Entdeckungen und konnten herrliche Bauwerke, wie z.B. das Mausoleum von Moulay Ismael in Meknès, oder die Koranschule in Meknès und Fez bewundern, oder durch wunderschöne Gärten und Parkanlagen spazieren und dabei die warme Sonne genießen. Bei einer Stadtführung in Fez zeigte uns unser Führer nicht nur viel Sehenswertes, sondern gab uns auch einen Einblick in die Kultur seines Landes, das durch den Islam geprägt ist. Wir haben uns angeregt miteinander unterhalten und festgestellt, daß es sowohl Unterschiede, als auch Gemeinsamkeiten in Kultur und Religion unserer Heimatländer gibt.

    fes-stadttor bunte-teller-meknes fes-gerberei

    In Fez wurden wir dann von unserem Fahrer abgeholt, der uns die folgenden fünf Tage begleitete und uns zunächst nach Merzouga am Rand der Wüste gelegen, brachte. Hier hatten wir nun das absolute Kontrastprogramm zu den lebhaften Städten! Direkt hinter dem Hotel begann die Wüste mit ihrer unermesslichen Weite. Zwar hatten wir keine Dromedar-Tour gebucht, doch wir nahmen unsere Decke und gingen bei Dunkelheit einige hundert Meter in die Dünen der Wüste hinein, wo wir uns in den noch warmen Sand legten, den prachtvollen Sternenhimmel betrachteten und Sternschnuppen zählten. Noch nie haben wir den Himmel so klar gesehen, daß selbst die Milchstraße wie ein mattes Silberband geleuchtet hat und unzählige Sterne davor zu sehen waren! Dazu die Stille und Weite der Wüste – es war ein unvergessliches Erlebnis!

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    Von der Wüste brachte uns die nächste Fahrt zur Todra- und Dadesschlucht. Eine wilde, zerklüftete Landschaft, die uns durch ihre Farbenpracht sehr beeindruckte, wartete auf uns und viele Motive wollten aufgenommen werden. Da wir genug Zeit für die Fahrt eingeplant hatten, konnten wir auch in aller Ruhe die Schönheit der Landschaft bewundern und auch die eine oder andere Pause einlegen. Unsere Herberge lag ein gutes Stück innerhalb der Dadesschlucht und bezauberte uns durch die Freundlichkeit und Herzlichkeit der Gastgeber. Hier habe ich ein köstliches Omelette de Berberè gegessen und der junge Mann, der es zubereitet hatte, gab mir bereitwillig das Rezept – nun kann ich auch zu Hause Marokko schmecken!

    kasbah-dades dades-schlucht-strasse gruenes-tal

    Am nächsten Tag ging es weiter nach Ait Benhaddhou. Unterwegs kamen wir am Heimatdorf unseres Fahrers vorbei, der uns auf unsere Bitte dorthin brachte und uns die alte Kasbah zeigte, in der seine Vorfahren noch gewohnt hatten und wo sein Urgroßvater in einem kleinen Mausoleum seine letzte Ruhestätte fand. Für uns war das sehr berührend, da es sich um etwas ganz Privates handelte, das in keinem Reiseführer zu finden ist. Ait Benhaddouh als Kulisse vieler Filme, sprach für sich und von der Terrasse unserer Unterkunft hatte man einen wunderbaren Blick auf die uralte Kasbah, die noch immer bewohnt ist.

    Anderntags erreichten wir Marrakech. Schnell waren diese Tage verflogen und beide Seiten bedauerten, daß es nun Abschied nehmen hieß, nachdem wir uns doch gerade erst näher kennengelernt hatten.

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    Auch hier wohnten wir wieder in einem Riad in der Medina. Am nächsten Tag wäre eigentlich eine Stadtführung vorgesehen gewesen, doch nachdem wir geraume Zeit auf unseren Führer gewartet hatten, erhielt unser freundlicher Gastgeber einen Anruf, daß der Führer unser Hotel nicht finden könne. Da wir uns aber an diesem Tag ohnehin etwas ruhebedürftig fühlten, war das nicht weiter schlimm und wir verzichteten ohne Reue auf die Führung. Am Abend fühlten wir uns daher wieder fit genug, um den berühmten Djama el Fna kennenzulernen. Zwar fühlten wir uns nach zwei Wochen in Marokko schon fast wie Insider und alte Hasen, doch hier kamen wir aus dem Schauen und Staunen nicht hinaus. Gaukler, Schlangenbeschwörer, Geschichtenerzähler, Wahrsager, Wasserverkäufer und viele andere buhlen um die Aufmerksamkeit der Menschen, dazu herrscht ein ohrenbetäubender Lärm durch viele verschiedene Musikinstrumente, die einander übertönen, die Rufe der Händler und Essensverkäufer – all dies fügt sich zu einem Kaleidoskop von Eindrücken zusammen, die man selbst erleben muß, um zu begreifen, was dort vor sich geht! Das Schönste waren für mich die unzähligen Stände, jeder mit einer eigenen Nummer versehen, an denen Essen verkauft wurde. Wer hier nichts findet, das ihm schmeckt, ist selber schuld! Am Stand Nummer 5, der auch von Ihrem Team empfohlen wurde, gab es für 3 Dirham eine große Schale mit “Harira”, einer Linsensuppe mit Tomaten, die mit winzigen Nudeln angedickt wird. Eine freundliche “Mitesserin” schenkte mir dazu eine kleine Schale mit frischen Datteln. Später erfuhr ich, daß im Ramadan bei Sonnenuntergang traditionell eine Schale mit Harira und eine Handvoll Datteln gereicht wird, um das Tages- Fasten zu brechen.

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    Weiter ging es am nächsten Tag nach Essaouira, der kleinen Stadt am Meer, in der ein angenehmes Klima herrscht und stets ein frischer Wind für Abkühlung sorgt. Auch hier waren wir in einem reizenden Riad untergebracht, das eine stille Oase im bunten Treiben der Medina bildete. Hier konnte ich als Frau zum ersten Mal erleben, was eine orientalische Massage ist: 90 Minuten sanfte Ganzkörpermassage mit warmen Arganöl und dem Duft von Rosen – herrlich! Mein Partner verglich mich danach mit einem laufenden Pommesfrites Stäbchen (wegen der glänzenden Ölschicht auf meiner Haut), aber das war es wert!

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    Zum Schluß ließen wir unseren Urlaub in Agadir ausklingen und genossen die lange Sandstrände mit der Promenade, wo man endlos am Meer spazieren gehen, oder auch ein kühles Bad nehmen konnte. Das von Ihren Team empfohlene Hotel war wunderschön und genau das Richtige, um erholsame Tage zu verbringen und sich verwöhnen zu lassen. Viel zu schnell war die Zeit in Marokko vorbei und wir mußten den Heimflug antreten.

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    Wenn wir danach gefragt werden, was denn nun in diesem Urlaub das Schönste gewesen sei, möchten wir sagen, daß es die Menschen dieses Landes selbst gewesen sind. Sie haben uns mit großer Herzlichkeit willkommen geheißen und sich gefreut, uns ein Stück ihrer Heimat zu zeigen. Überall wurden wir mit großer Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft behandelt und oft haben wir sehr interessante Gespräche geführt. Und bei allen Gesprächen und Kontakten konnten wir den Stolz und die Liebe der Menschen zu ihrem Land und zum König spüren.

    Und so bleibt uns zuletzt nur noch “Danke” zu sagen, für die perfekt organisierte Reise, die sorgsam ausgewählten Unterkünfte und die ausführlichen Tipps und Informationen über dieses schöne Land schon vorab. Unser besonderer Dank gilt Herrn Jan Hendrik Merz, der mit unerschöpflicher Geduld unsere vielen Fragen im Vorfeld beantwortete und es durch seinen Einsatz ermöglichte, daß wir unseren ganz individuell gestalteten Urlaub antreten konnten!

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    Wir finden es ebenfalls schade, daß durch Vorurteile und unkorrekte Berichterstattungen viele potentielle Kunden davon Abstand nehmen, dieses faszinierende Land zu besuchen und es so auch versäumen, sich ein eigenes Bild davon zu machen! Wir jedenfalls haben uns zu keinem Moment bedroht, gefährdet, oder nicht sicher gefühlt und auch keinerlei negative Erfahrungen gemacht, weder in den Städten, noch bei den Fahrten über Land und in der Wüste! Dabei war es ja gerade das Schöne, Marokko ganz individuell zu bereisen und nicht als Reisegruppe, die hinter dem Reiseleiter daher trotten muß, aufzutreten und sich dennoch nicht um die zeitaufwendige Suche nach einer passenden Unterkunft, oder der nächsten Möglichkeit, weiter zu reisen, kümmern zu müssen! Wir können “Erlebe Marokko, bzw. Fernreisen” nur wärmstens weiter empfehlen.“

    Lesen Sie weitere Marokko-Erlebnisse hier: Reiseberichte

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