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Medina, Minztee und Meer Dieser Baustein eignet sich am besten, wenn Sie in kurzer Zeit den Besuch der nördlichen Königsstädte mit grüner Landschaft, skurrilen Felsgebilden, malerischen Orten und ein paar Strandtagen kombinieren möchten.Schlendern Sie durch die engen Kopfsteinpflastergassen von Chefchaouen, in denen alle Gebäude und Häuser himmelblau gestrichen sind. Gönnen Sie sich einen Blick in die vielen Läden, die wegen der Vielfalt regionaler Produkte bekannt sind, wie z.B. handgewebte Decken und Wollkleidung. Gemeinsam mit einem Guide erkunden Sie zu Fuß das Rifgebirge, in dem viele europäische Marokkaner ihre Wurzeln haben. Die Wanderung führt an Bächen, kleinen Höfen und Berberdörfern vorbei. Durch grüne Hügel reisen Sie zur Küste. Das weiße Fischerdorf Asilah hat eine Anziehungskraft auf Artisten und Musikanten. Probieren Sie frischen Fisch in einem der lokalen Restaurants und streunen Sie durch die weißen Straßen der Medina, die mit vielen bunten Wandmalereien verziert sind. |
| Reisedauer |
5 Tage/4 Nächte |
Reisezeit | ganzjährig |
|---|---|---|---|
| Reisebeginn | Start täglich ab Fes | Übernachtungen |
4 Übernachtungen in zwei stimmungsvollen Riads (Fotos); Unterkunft Kategorie 4 |
| Reisekosten | € 329,- p.P. bei 2 Personen | Inklusive | 4 Übernachtungen mit Frühstück, Tagesausflug Chefchaouen und Rifgebirge |
| Transport |
Mietwagen |
Exklusive | übrige Mahlzeiten, Mietwagen |
Tag 1: ChefchaouenNach Ihrem Besuch der Königsstadt Fes wird Ihnen am Morgen Ihr Mietwagen direkt an Ihrer Unterkunft bereitgestellt. Ihre Marokkoreise geht weiter und nach etwas Hektik auf den vollen Straßen von Fes gelangen Sie schnell auf die ruhigere Hauptstrasse nach Chefchaouen. Sie brauchen bis zu diesem malerischen Städtchen ungefähr drei Stunden. Die Route über den Ort Ketama ist landschaftlich sehr schön. Sie fahren über in der Sonne leuchtende Wege durch das Rifgebirge Richtung Norden. Die Strecke führt durch unberührte, grüne Natur aus zedernbedeckten Ebenen und Bergspitzen. Ab und zu werden Sie von einer querenden Ziegenherde aufgehalten. Die Hirten sitzen unbekümmert am Wegesrand, während die Tiere auf den Bergweiden grasen. In der grünen Hügellandschaft tauchen in der Ferne die riesigen Felsformationen des Jabal Tidiquin auf. Es ist der höchste Berg des Gebirgszuges. Hier können Sie einen Zwischenstopp machen, um die Aussicht und die frische Bergluft zu genießen. |
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Von den Hügeln aus sehen Sie das an den Hängen erbaute Städtchen Chefchaouen, von Marokkanern kurz Chaouen genannt. Der Ort verdankt seinen Namen den hohen Gipfeln, die über die Stadt hinausragen und den Hörnern einer Ziege ähneln. Sie übernachten in einem stimmungsvollen Riad-Hotel. Ihr Auto können Sie auf dem nahe liegenden Parkplatz parken, das alte Zentrum ist nur für Fußgänger zugänglich. Der Parkplatz kostet nur wenige Dirhams. Durch das Stadttor erreichen Sie ein Durcheinander von Gassen. Von hier aus laufen Sie nur einige hundert Meter bis zu Ihrer Unterkunft. Ihr Gepäck brauchen Sie nicht selber zu tragen. Sprechen Sie einen der Herren mit Schubkarre an, die ihre Dienste gegen kleines Entgelt anbieten. Über eine blaue Lehmtreppe erreichen Sie den Eingang Ihrer Unterkunft. Ihr Zimmer ist nicht so groß, aber dafür farbenfroh und gemütlich eingerichtet. Hier und da finden Sie Nischen mit weichen Sitzgelegenheiten voller Kissen, in denen Sie sich wunderbar entspannen können. Von der Dachterrasse aus haben Sie eine schöne Aussicht über die Stadt. Am Mittag können Sie dort entspannte Stunden genießen oder auf dem zentralen Platz der Stadt etwas trinken gehen. Lassen Sie sich auf einer der Terrassen nieder und entspannen Sie bei einem typisch marokkanischen Minztee. |
Tag 2: ChefchaouenHeute schlendern Sie zusammen mit Ihrem Guide durch die schmalen Straßen der Medina. Sie besuchen Obstmärkte, Gewürzläden und bunte Geschäfte. Die spanischen Straßennamen erinnern an die Kolonialzeit. Mit etwas Spanisch kommen Sie auch heute noch weiter. Die engen Straßen treffen auf dem zentralen Platz zusammen, von dem aus Sie die umliegenden Berge gut im Blick haben. Sie folgen dem Fluss bis hinter die Stadtmauer, wo täglich Frauen ihre Wäsche waschen. Außerdem ist es für die Einheimischen ein beliebter Treffpunkt, um bei einem Picknick die Neuigkeiten des Tages zu besprechen.Anschließend geht es weiter Richtung Gebirgszug. Unterwegs passieren Sie Bauernhöfe und Bäche. Es herrscht wunderbare Stille, denn für den Autoverkehr ist die Gegend nur schwer zugänglich. Die Berber wohnen in kleinen Dörfern, ihre Häuser mit flachen Dächern sind aus großen Steinen gefertigt. Am Mittag picknicken Sie auf der Bergwiese, während Sie ins ausgedehnte Tal hinuntersehen. Ihre Wanderung endet in einem kleinen Berberdorf. Männer stehen beieinander im Schatten und genießen ihren Minztee, kleine Kinder toben auf der Straße. Die Frauen des Dorfes kommen oft neugierig aus ihren Häusern. Sie werden mit einem Jeep im Dorf abgeholt und zu Ihrem Riad zurückgebracht. Am Abend können Sie in einem der Restaurants die lokale Spezialität Bissara probieren, ein Püree aus getrockneten Bohnen. |
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Tag 3: Chefchaouen – AsilahIhre Marokkoreise geht heute Morgen weiter nach Asilah. Nach dreistündiger Fahrt haben Sie das Gefühl, ein griechisches Fischerdorf erreicht zu haben. Die außergewöhnliche Sauberkeit des Ortes fällt direkt ins Auge. Über den Bürgermeister des Ortes wird berichtet, dass er sich zum Ziel gesetzt hat, die Sauberkeit der Stadt am Vorbild der Schweiz zu messen. Was immer das konkret bedeuten mag? Eines ist gewiss, wirklich saubere Innenstädte und Dörfer sind eine Ausnahme in Marokko. Breite Boulevards mit Palmen auf beiden Straßenseiten bestimmen das Bild des Zentrums.Asilah ist auch als „weißes Städtchen“ bekannt. Es scheint, als ob die Einheimischen jedes Jahr den Pinsel schwingen, denn die Häuser sind in der Tat schneeweiß. Der Ort kennt spanische und portugiesische Einflüsse. Das erkennt man auch auf den Speisekarten der Fischrestaurants, in denen auch traditionelle Gerichte wie Paella serviert werden. |
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Bei Ihrer Ankunft parken Sie Ihren Mietwagen auf einem der ausgewiesenen Parkplätze. Asilah ist ein kleiner Küstenort. Ihr Auto ist also nie weit entfernt. Auch hier können Sie wieder die Dienste einer der Herren mit Schubkarre in Anspruch nehmen, um Ihr Gepäck zur Unterkunft bringen zu lassen. Sie befindet sich direkt hinter der Stadtmauer am Stadttor Bab Homar. Ihr Riad ist in marokkanischem Stil eingerichtet und jedes Zimmer ist in anderer Farbe gestaltet. Von der Terrasse aus, wo auch das Frühstück serviert wird, schauen Sie direkt aufs Meer. Am Nachmittag bleibt Ihnen Zeit, am Strand Ihre Urlaubslektüre zu lesen oder einen Sprung in den Ozean zu wagen. Überqueren Sie einfach die Straße, um zum beliebtesten Strand des Ortes zu gelangen. Im goldenen Sand lässt es sich gut aushalten. Im Sommer, wenn auch die Marokkaner selbst Urlaub haben und hierher kommen, dann ist der Strand weniger attraktiv, weil der Straßenlärm dann störend sein kann. Südlich von Asilah befindet sich ein kleinerer und ruhigerer Strand. Sie können ihn in ca. 15 Minuten Fußweg erreichen, in dem Sie an der weißen Stadtmauer entlang laufen. „Paradise Beach“ macht seinem Namen alle Ehre und er ist ein beliebter Ort für Sonnenanbeter. Am Abend steht Ihnen eine reichhaltige Auswahl an Restaurants zu Verfügung. Entscheiden Sie sich zwischen einer traditionellen marokkanischen Mahlzeit oder einer spanischen Paella. |
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Tag 4: AsilahErkunden Sie am Morgen die von Stadtmauern umgebene, malerische Medina. Dutzende Palmen wachsen am Rande der Altstadt. Wenn Sie Ihre Unterkunft verlassen, dann finden Sie sich in einem Durcheinander enger, weißer Gassen wieder. Sie können stundenlang umherschlendern und sammeln immer neue Eindrücke. Dass der Ort viele Künstler anlockt, erkennen Sie an vielerlei Stellen. Sie passieren zahlreiche Wandbemalungen, die oft während des internationalen Festivals entstehen, das jedes Jahr im August stattfindet.Den heutigen Nachmittag Ihrer Marokkoreise können Sie nach eigenen Vorstellungen verbringen. Faulenzen Sie am Strand oder besuchen Sie die vielen historischen Sehenswürdigkeiten in der Umgebung von Asilah. Ein Beispiel sind die römischen Ausgrabungen bei Lixus. Diese Siedlung wurde im 12. Jahrhundert vor Christus von den Phöniziern gegründet. Sie finden hier unter anderem das einzige römische Theater in ganz Marokko. |
Tag 5: Abreise aus AsilahDer Baustein endet mit Ihrem Frühstück aus Datteln, Feigen und marokkanischen Pfannkuchen. Sie nehmen Abschied vom malerischen Fischerort Asilah. Setzen Sie Ihre Marokkoreise z.B. über die Ruinen von Volubilis zur kleinsten Königsstadt Meknes fort. Volubilis ist die am weitesten entlegene Stadt des früheren römischen Reiches. Große Säulen und farbenreiche Mosaike zeichnen sie aus.Wenn Sie vor diesem Baustein auch andere nördliche Königsstädte besuchen möchten, können wir den Baustein Hinter den Toren der Königsstädte problemlos Ihren Wünschen anpassen. Sie besuchen dann mit dem Zug zunächst die Städte Rabat und Fes und reisen nach Chefchaouen und Asilah mit Ihrem Mietwagen nach Volubilis und Meknes. Sie ist ein guter Ausgangspunkt zur Weiterreise in die Wüste. Mit dem Baustein Karawane zu den Wüstendünen reiten Sie auf einem Kamel durch den Wüstensand und übernachten in einem Beduinenzelt. |
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