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| Reisedauer |
21 Tage/20 Nächte Start täglich ab Casablanca |
Übernachtungen |
In stimmungsvollen Hotels, stilvollen Riads und Beduinenzelten; Unterkunft Komfort 2 bis 4 |
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| Reisekosten |
€ 1335,- p.P. bei 2 Personen im Hotel € 1595,- p.P. bei 2 Personen mit Special Stay (siehe unten) |
Inklusive | 20 Übernachtungen mit Frühstück, Mietwagen, Bahn- und Busfahrkarte, Privattransport wie beschrieben, Wanderung durch das Dadestal, Transfers |
| Transport | Per Bahn, Privattransfer, Bus, Kamel und Mietwagen | Exklusive | Retourflug Deutschland - Casablanca/Agadir, Versicherungen, andere Mahlzeiten, Eintritt Volubilis (circa € 2,- p. P.), Kochworkshop in Marrakesch, Ausflug mit Kamel/Pferd in Essaouira |
Tag 1 - Deutschland - Casablanca -
Der Flug nach Casablanca dauert etwa drei Stunden. Bei Ankunft auf dem Flughafen werden Sie von unserem Fahrer abgeholt, der Sie in ca. zwanzig Minuten zu Ihrem stimmungsvollen Hotel bringt (in günstiger Lage in einem gemütlichen Arbeiterviertel). Je nach Ihrer Ankunftszeit haben Sie danach noch den ganzen Mittag Zeit die Stadt zu erkunden, was auch reicht für Casablanca. Sie können am besten ein rotes Petit Taxi nehmen. Für ein paar Euro können Sie die ganze Stadt durchqueren. Sie sollten allerdings den Preis im Vorhinein absprechen. |
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An der gegenüberliegenden Straßenseite können Sie in Ricks Cafe, aus dem weltberühmten Film Casablanca bekannt, ein wenig Entspannen. Wenn Sie schon mal das wirkliche Marokko erleben möchten, nehmen Sie ein Taxi zum Habus, den Soukhs (lokale Märkte) von Casablanca. Hier bummeln Sie mitten zwischen den Einheimischen durch die schmalen Gassen und entlang der kunterbunten Stände. Hier erleben Sie das wirkliche Marokko. Hippe Restaurants, Cafés und Geschäfte mit Markenkleidung finden Sie auf dem Boulevard Anfa, der Champs-Elysees von Casablanca. In der Nähe liegt Boulevard Roosevelt, wo im Restaurant Paul leckeres Essen serviert wird. Abends können Sie am besten wieder ein Petit Taxi zurück zu Ihrem Hotel nehmen, wo ein herrliches Bett Sie erwartet. |
Tag 2 - Casablanca - Rabat -
Nach dem Frühstück steht unserer Fahrer für Sie bereit, und bringt Sie in etwa anderthalb Stunden zu Ihrem Hotel in Rabat, wo Sie zwei Nächte verbringen. Es liegt schräg gegenüber dem alten Bahnhof in der Nouvelle Ville, dem neuen Teil von Rabat. Es ist ein kleineres Hotel mit einer typisch marokkanischen Stimmung und einer Terrasse vor der Tür, von der Sie das Treiben auf der Straße beobachten können. Wenn Sie möchten, können Sie schon mal auf eigene Faust die Stadt erkunden. Bei Tag 2 finden Sie die Stellen, die wir am interessantesten finden.
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Tag 3 - Rabat -Nachdem Sie in aller Ruhe wach geworden sind, steht unten im Restaurant ein Frühstücksbüffet für Sie bereit. Die Marokkaner sind keine großen Frühstücker. Oft besteht das Frühstück nur aus einer Tasse Kaffee oder Tee, einem kleinen Baguette, Marmelade und manchmal einem Glas (frischem) Orangensaft. Wenn Sie ein kräftiges Frühstück bevorzugen, können Sie einfach in einem Geschäft oder auf dem Markt Wurst oder andere Sachen kaufen und zu Ihrem Hotel mitnehmen, um das Frühstück zu ergänzen. Sie können auch, wie die Spanier, im Lauf des Vormittags in einem der kleinen Restaurants in der Stadt ein kräftigeres Frühstück zu sich nehmen. In den Riad Hotels, in denen Sie z. B. in Meknes übernachten, ist das Frühstück oft etwas ausgiebiger. |
| Nach dem Frühstück lockt Rabat. Es ist am Praktischsten auch hier, wie in Casablanca, eines der blauen Petit Taxis zu nehmen, die man hier überall sieht. Diese kosten ein bis drei Euro und fahren zu den meisten Stellen in der Stadt. Einigen Sie sich vorher auf den Preis. Lassen Sie sich erst bei dem beeindruckenden Kasbah Oudaias, im äußersten Zipfel der Altstadt (die Medina), absetzen, und gehen Sie von hier aus zu Fuß weiter. Wenn Sie erst für wenig Geld essen möchten, gehen Sie dann zum etwas weiter gelegenen Restaurant Baahia, das in die alte Stadtmauer gebaut wurde, es lohnt sich. |
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Wenn Sie aus der Kasbah hinausgehen, sehen Sie eine reizende kleine Straße (Rue des Consuls) mit allerlei kleinen Läden mit Gewürzen, Leder, Silber, Tapeten und Holzschnitzereien. Andere interessante Sehenswürdigkeiten sind die: Bab Chellah, für viele die schönsten Stadtmauern Marokkos, der Parc du Triangle, das Mausoleum von Mohammed V und das nie fertig gestellte Hassan Minaret. Abends können Sie entweder im Hotel oder in einem Lokal ein köstliches Abendessen genießen. Hinter dem Hotel liegt das Restaurant "La Mamma und La Bamba", wo sowohl lokale als auch Fisch- und italienische Gerichte serviert werden. Ein heißer Tipp. |
Tag 4 - Rabat - Meknes -
Am nächsten Morgen wandern Sie nach dem Frühstück zum Bahnhof an der gegenüberliegenden Straßenseite. Sie finden die Zugkarten und die Abfahrtzeiten auf dem Voucher, den Sie vor Ort empfangen. Die Bahnfahrt nach Meknes dauert etwa 2 Stunden. Sie werden merken, dass das Bahnfahren in Marokko super ist. Die Züge sind bemerkenswert gut, fahren schnell und Sie können in aller Ruhe die Aussicht auf die hügelige Landschaft genießen. Sie sehen weitläufige Obstgärten mit Korkeichen, Trauben, Seidekakteen und im Frühling Felder mit gelben Senfblumen. Je nachdem wann Sie abfahren, kommen Sie gegen Ende des Vormittags an. Meknes war am Anfang des siebzehnten Jahrhunderts noch eine kleine Provinzstadt, aber der Sultan Moulay Ismail hat sie zu einer imposanten ummauerten Stadt umgezaubert, mit zwanzig Toren und über fünfzig Palästen.
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Am besten können Sie ein (babyblaues) Petit Taxi zu dem besonderen Hotel nehmen, das wir in der Altstadt für Sie ausgesucht haben, ein typisch marokkanisches Riad, in dem Sie sich auf Anhieb wohl fühlen werden. Sehen Sie auch die unten stehenden Fotos. Auch ist es eines der besten Orte in der Stadt zum Essen gehen, aber glücklicherweise wissen nicht so viele Leute das. Da alles frisch zubereitet wird, können Sie nicht gleich wenn Sie ankommen essen, aber bestellen Sie schon mal was für den Abend. Wir können die himmlische Pastilla und die köstliche Tanjina wärmstens empfehlen. Zum Lunchen können Sie von Ihrem Riad zum Lalla Aouda Platz spazieren und besonders günstig bei einem der Stände etwas essen. Für eine Mahlzeit in Kombination mit einer wahnsinnigen Aussicht über das Tal und die Ville Nouvelle, den neuen Teil der Stadt, überqueren Sie schräg den Platz und folgen Sie den Schildern Collier de la Colombo. Den Rest des Mittags können Sie auf eigene Faust Meknes erkunden. Alles liegt dicht beieinander, man kann alles ausgezeichnet zu Fuß erreichen. Wenn Sie wünschen, kann das Personal in der Riad für etwa zehn Euro einen Führer für Sie organisieren. Wenn Sie das Riad verlassen und durch die kleine Straße gehen, kommen Sie direkt auf den Platz El Hedim mit seinen imposanten Bab Mansour , Bab Djemaa und Nouar Tor. |
| An der rechten Seite sehen Sie den überdachten Soukh (lokalen Markt), wo Sie sich nicht so schnell satt sehen werden. Aufgetürmte Gewürze in allen Farben und Formen, dutzende Olivensorten, Feigen und Datteln. Wenn Sie einen starken Magen haben, schauen Sie sich auch den Fleischbereich an, in dem Ziegenköpfe, Stierenhoden und Schafdärme stolz ausgestellt werden. Weitere Sehenswürdigkeiten in der Nähe sind das Dar Jamai Museum, bekannt wegen seiner Teppiche aus dem Mittelatlasgebirge. An der anderen Seite von Bab Mansour liegt die Koubba el Khayatine, in dem die königliche Fürsten in früheren Zeiten Botschafter empfingen. Schräg gegenüber liegt das Mausoleum des Gründers der heutigen Meknes Moulay Ismail. Wenn Sie wieder zu Ihrem eigenen marokkanischen Palast zurückgehen, nehmen Sie eine der Straßen an der Rückseite. Sie gehen durch verschiedene Soukhs, die je nach Kaufware eingeteilt sind: Teppiche, Stoffe, Flohmarkt, Zelthersteller und Musikinstrumente. Man kann stundenlang durch die verwinkelten Gassen ziehen. Nach einem Tag voller Eindrücke und einer herrlichen Dusche können Sie sich in Ihrer Riad, in dem inzwischen zahlreiche Kerzen brennen, an den Tisch setzen und sich in einem Märchen aus Tausend und Einer Nacht wähnen. |
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Tag 5 - Meknes - Volubilis - Fes -
Nach einem herrlichen Frühstück werden Sie morgens gegen halb zehn von unserem Fahrer abgeholt und verabschieden Sie sich von Ihrem marokkanischen Hotel. Sie fahren etwa eine Dreiviertelstunde über kurvige Wege. In der Ferne erhaschen Sie ab und zu einen Blick auf die imposanten Ruinen von Volubilis, der abgelegensten Stadt des ehemaligen Römischen Reiches. Sie wird von fruchtbaren Hügeln umgeben, und war als Ausfallsbasis für die Eroberung der Völker hinter dem Atlasgebirge gedacht. So weit ist es nie gekommen, aber die Überreste und vor allem die riesigen Säulen und bunten Mosaike sind erstaunlich. Wenn Sie es genau wissen wollen, nehmen Sie beim Eingang für etwa zehn bis fünfzehn Euro plus Trinkgeld einen Führer.
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Wenn Sie alles in sich aufgenommen haben, bringt der Fahrer Sie, über den Pilgerort Moulay Idriss, in etwa anderthalb Stunden quer durch die hügelige Landschaft zu der wahrscheinlich imponierendsten Königsstadt: Fes. Sie werden bei Ihrem behaglichen Hotel in Ville Nouvelle, dem neuen Teil von Fes, abgesetzt. Die Altstadt ist ein Gewirr von Gassen und Straßen, wo Sie sich im Dunkeln wahrscheinlich schwer zurechtfinden würden. Die Lage Ihres Hotels ist ideal, in der Seitenstraße der Hauptstraße (Avenue Mohammed V), mit zahlreichen Geschäften, Tee- und Saftständen und natürlich Restaurants. Sie kommen am Nachmittag an und wir empfehlen Ihnen am nächsten Morgen in aller Frühe die Altstadt zu erkunden, dann wird die Erfahrung besonders intensiv sein. Wenn Sie das bezaubernde Fes so intensiv möglich genießen möchten, kaufen Sie dann bei einem der Bücherstände in der Nähe Ihres Hotels für ein paar Euro den preisgekrönten Reiseführer Fez from Bab to Bab. Sie können hier gute Tipps für den Nachmittag finden, wie die goldenen Türen des Royal Palace und das daneben gelegene jüdische Viertel mit seinen reizenden kleinen Balkons. Es gibt auch zwei Aussichtspunkte, von denen Sie eine tolle Aussicht über die Stadt haben. Am Nachmittag können Sie am besten die Borj Nord besuchen und am Vormittag die Borj Sud. Eine andere Alternative ist ein Besuch en eine der zahlreichen Töpfereien am Rand der Medina. Hier können Sie beobachten wie, außer bunter Keramik, auch Brunnen, Tische und traditionelle Tajines hergestellt und bemalt werden. |
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Denken Sie daran, dass in Fes alles früh schließt. Abends um halb zehn schließen alle Stände und Lokale Ihre Läden, wenn Sie in aller Ruhe essen möchten sollten Sie um etwa sechs Uhr hier sein. In Fes gibt es, wie in vielen anderen marokkanische Orten, zahlreiche kleine Restaurants, wo man für etwa drei Euro eine schmackhafte Tajine bekommt. Das ist ein keramischer Topf gefüllt mit Huhn, Ziegenfleisch und Gemüse, der eine Stunde lang auf einem Holzfeuer wallt und dampft. Wenn der Bauch voll ist, kehren Sie in einem der Straßencafés zu einem Kännchen Pfefferminztee ein. Von hier aus kann man ausgezeichnet die lokalen Bewohner beobachten, die besonders gerne über ihren Boulevard flanieren. Wenn Sie ein wenig Französisch sprechen, können Sie bestimmt ein unterhaltsames Gespräch mit einem der Bewohner führen. Abends kriechen Sie in Ihren behaglichen Hotel, das nur wenige Gehminuten entfernt liegt, unter die Decke. |
Tag 6 - Übernachtung in FesNach dem Frühstück können Sie am besten ein Petit Taxi zur Medina, der Albstadt, nehmen. Diese Stadt ist die ursprünglichste, "mittelalterliche" Stadt der arabischen Welt, die immer noch bewohnt wird. Sie ist in kleine Bereiche mit jeweils einem Bäcker, Moschee, Brunnen und Hamam eingeteilt. Fes ist eine Erlebnis für sich. In den schmalen Gassen werden Sie in die Zeit zurückversetzt, hier liegt eine Reihe von "Geschäften", in denen jahrhundertealte Handwerke aufleben: Webereien, Schmieden, Gerbereien, Schumacher und Schneider. Überall können Sie hineinschauen und werden Sie fröhlich begrüßt. Insbesondere die Gerbereien sollten Sie unbedingt besuchen. Sie können stundenlang durch die schmalen Gassen schlendern. Glücklicherweise sind die Straßen seit kurzem beschildert, sodass man sich mit einer einfachen Karte leicht zurechtfindet Und sonst brauchen Sie sich bloß nach dem Weg zu erkunden. Die Einwohner der Medina sind superfreundlich und helfen Ihnen gerne, scheuen Sie sich nicht, sie zu fragen. |
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Tag 7 - Fes - Marrakesch -
Von Fes fahren Sie mit der Bahn in etwa acht Stunden nach Marrakesch. Wir kümmern uns um die Fahrkarten. Die gepflegten und modernen Züge sind wirklich das ideale Transportmittel, um zwischen den Königsstädten zu reisen. Sie können völlig entspannt die Landschaft bewundern, die an Ihnen vorbeizieht. Ab und zu kommt jemand mit Brötchen, Snacks und Getränken vorbei, darum brauchen Sie sich also auch nicht zu kümmern. Weil es nur eine Bahnlinie gibt, fahren Sie wieder über Meknes, Rabat und Casablanca zurück und dann südwärts Richtung Marrakesch. Sie brauchen nicht umzusteigen. Bei Ankunft auf dem Bahnhof von Marrakesch können Sie am besten ein beigefarbenes Petit Taxi nehmen, das Sie für drei Euro zu Ihrem reizenden Hotel bringt, nur einen Steinwurf von dem berühmten Jemaa el Fna Platz entfernt. Auf Wunsch können wir natürlich auch ein echtes marokkanisches Riad für Sie buchen. Klicken Sie hier, um sich schon Mal umzuschauen.
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| Nachdem Sie sich etwas frisch gemacht haben, wird es Zeit in diesem Märchen aus Tausend und Einer Nacht zu erwachen. Sobald Sie aus der Tür treten, erfahren Sie die besondere Atmosphäre. Alle möglichen Düfte und Farben strömen Ihnen entgegen. Das Besondere an Marrakesch ist, dass es in dieser Stadt eigentlich nicht so viele Sehenswürdigkeiten wie alte Gebäude oder Museen gibt, obwohl der tropische Garten und das bizarre kobaltblaue Haus des Jardin Majorelle sicher die Mühe wert sind. Marrakesch ist eher eine Stadt, die man erlebt. Der Jemaa el Fna Platz, der in der Nähe des Riad liegt, und die angrenzenden Soukhs bilden das klopfende und brausende Herz der Stadt. Sie werden wahrscheinlich auch die meiste Zeit hier verbringen. Es ist es ein Fest der Sinne. Tagsüber ist es noch relativ ruhig, man sieht nur hier und da einen Geschichtenerzähler, eine Musikgruppe oder einen Schlangenbeschwörer. Ideal für ein schönes Photo, auch wenn der Künstler eine kleine Entschädigung erwartet. Meistens ist ein Euro genug. Am besten kann man sich sowohl morgens als auch mittags und abends auf dem Platz aufhalten. So können Sie alle unterschiedlichen Stimmungen erleben. Die beste Aussicht haben Sie von der Dachterrasse des Café-Restaurant Argana oder Café du Grand Balcon. Mit einem Pfefferminztee in der Hand können Sie hier stundenlang das bunte Treiben beobachten. |
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Die Soukhs grenzen direkt an den Platz, ein Gewirr von Straßen, in dem Sie wirklich alles kaufen können, von lebenden Schildkröten bis zu sündhaft teuren Teppichen. Hier kann man wirklich endlos herumschlendern und "Einkaufen bis zum Umfallen". Sie können den gesamten Nachmittag nach Belieben verbringen. Wenn Sie sich entspannen möchten, besuchen Sie dann den Hamam, ein typisch marokkanisches Badehaus. Für die meisten Marokkaner eine Gewohnheit, für uns ein echter Verwöhnmoment: Sauna, Massage, Öl...herrlich. Ein Hamam, das auch von anderen westlichen Reisenden besucht wird und wo Sie sich wohl fühlen werden, ist das Hammam Ziani (Rue Riad Zitoune Jdid), 10 Minuten zu Fuß vom Jemaa El Fna Platz. Wie in allen Hamams gibt es einen getrennten Damen- und Herrenbereich. Sie können zwischen einem einfachen Scrubbing und Sauna für etwa sieben Euro oder einem kompletten Verwöhnpaket für etwa fünfundzwanzig Euro wählen. Sie brauchen Badelatschen, ein Wickeltuch, einen Scrub-Handschuh und marokkanische schwarze Seife. Es macht Spaß, diese Sachen selbst (billig) auf einem Soukh zu kaufen, aber natürlich gibt es sie auch im Hamam, gegen eine (geringe) Gebühr. |
| Wenn die Sonne sich langsam orange färbt und schon etwas tiefer am Himmel steht, spazieren Sie in aller Ruhe zum Jemaa el Fna Platz, der zu einem großen Freiluftrestaurant umgezaubert wurde mit hier und da Akrobatengruppen, fröhlichen Musikern und Geschichtenerzählern. Zahlreiche kleine Essstände mit einfachen Tischen laden zum Schmausen ein. Scheuen Sie sich nicht, alles wird vor Ihrer Nase frisch zubereitet. Alle Stände mit einer Nummer haben Ihre eigene Spezialität. Bei Nummer 14 gibt es frischen Fisch, bei 55 und direkt gegenüber bei 97 gibt es Kebabs (Fleischspieße) und gegrilltes Gemüse. Bei 31 werden herrliche Würstchen zubereitet und bei Nummer 5 ist die Harira, die marokkanische Nationalsuppe aus Tomaten mit u.a. Kichererbsen, Vermicelli und grünen Linsen ,die Spezialität. Alle sind freundlich, es herrscht eine Superstimmung. Das ist Marrakesch, das wirkliche Marokko. Müde, aber zufrieden wandern Sie zurück zu Ihrem "Häuschen" in Marrakesch, zurück zu einer relaxten und ruhigen Atmosphäre, wo Sie auf der Dachterrasse noch die Sterne bewundern können; bevor Sie in einen tiefen Schlaf versinken. |
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Tag 8 - Übernachtung in Marrakesch -Den heutigen Tag können Sie frei verbringen. Wenn Sie das wirkliche Marokko erleben möchten, gehen Sie mit uns "Couscous shoppen in den Soukhs": Gegen elf Uhr holt Gemma Sie ab. Sie wohnt schon einige Zeit in Marrakesch, und nimmt Sie mit in die Soukhs zum Einkaufen. Wenn Sie die Soukhs alleine besuchen, sehen Sie hauptsächlich das, was jeder Besucher von Marrakesch sieht. Das ist ganz nett, aber wenn Sie mit Gemma durch die verwinkelten Gassen ziehen, erfahren Sie das wirkliche Marrakesch. Sie kennt die Stadt wie ihre Hosentasche und jeder kennt sie. Sie nimmt sie mit zu einem Hühnerhändler wo Sie, wenn Sie möchten, zusehen können wie ein Huhn geköpft wird. Sie besuchen den Gemüsemarkt und den lokalen Bäcker. Sie begeben sich mitten zwischen die fröhlichen Lokals, die es herrlich finden, Sie kennen zu lernen. |
| Nach etwa einer Stunde shoppen in den Soukhs wird es Zeit die Ärmel hochzukrempeln und auf Gemmas Kochworkshop die marokkanische Küche kennen zu lernen. Am Montag und Donnerstag kochen Sie zusammen mit anderen Feinschmeckern auf dem Patio Ihres eigenen Hotels, der in eine Küche verwandelt wurde Sie brauchen das natürlich nicht alleine zu machen. Die fröhlichen Damen Ghita und Khadija helfen Ihnen gerne. Sie zeigen Ihnen, wie man eine echte "Tajine" zubereitet. Das ist ein Fleisch-, Fisch- oder Gemüsegericht, das in einem dreieckigen Tontopf zubereitet und gedämpft wird, wie Sie in dem Foto links unten sehen können. Gemma zeigt Ihnen auch alle Kniffe der Zubereitung von echtem Couscous und marokkanischen Salaten. Nachdem Sie eine oder zwei Stunden geköchelt haben, wird es Zeit die Köstlichkeiten zu probieren. Bei schönem Wetter natürlich auf der Dachterrasse. Aus der Ferne klingt das melodiöse Gebet aus der Moschee. Marokko pur! Möchten Sie mitkochen? Geben Sie uns bei Ihrer Reiseanfrage Bescheid, wir buchen den Workshop für Sie. Es kostet 55,- Euro pro Person, für die Zutaten, das Kochen und das Schmausen. Den Abend können Sie frei gestalten. Machen Sie noch einen Spaziergang zum Jemaa El Fna, genießen Sie eine Tasse Pfefferminztee auf einer Dachterrasse oder besuchen Sie einen der hippen Clubs oder Bars (die "Kosy Bar" ist besonders nett). In Marrakesch machen Ihre Sinne Überstunden, wenn Sie möchten können Sie einen oder zwei Tage mehr hier verbringen, geben Sie das in Ihrer Reiseanfrage an. |
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Tag 9 - Marrakesch - Ait Benhaddou -
Am 9. Tag dieser Rundreise durch Marokko wird Ihr Mietwagen nach dem Frühstück zu Ihrer Unterkunft gebracht und erhalten Sie die Wegbeschreibung. Es ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber wer in Deutschland Auto fahren kann, kann das auch in Marokko. Sehen Sie auch unsere Seite Autofahren in Marokko für praktische Tipps. Nachdem Sie Marrakesch hinter sich gelassen haben, fahren Sie über eine ausgezeichnete Straße Richtung Atlasgebirge, das am Horizont langsam größer wird. Nach etwa einer halben Stunde führt die Straße bergaufwärts und fahren Sie über eine der schönsten Straßen Marokkos. Terrassen mit Weizen, Kakteen und Palmen wechseln einander ab, die Aussichten sind traumhaft. Entlang der Straße stehen Jungen, die Kristalle und Minerale verkaufen. Sie fahren durch kleine Dörfer, wo alte Männer mit Ihren Eseln bergauf zockeln und fröhlich winkende Schulkinder Sie auf dem Weg zum höchsten Pass, einer bizarren mondähnlichen Landschaft, ermuntern. In der Ferne tauchen die weißen Gipfel des Atlasgebirges auf.
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Sobald die Straße bergabwärts führt, verändert die Landschaft sich plötzlich. Sie fahren an fruchtbaren Tälern vorbei in ein wüstenähnliches Gebiet. Nachdem Sie die Ausfahrt Ait Benhaddou genommen haben, kommt es Ihnen vor, als würden Sie über den Mond fahren. Wie aus dem Nichts erscheint an Ihrer rechten Seite das Flussbett mit der imponierenden Kasbah Ait Benhaddou, umgeben von Palmen. Eine Kasbah ist eine Art Fort aus Lehm mit Stroh, in dem früher das ganze Dorf wohnte. Auch heutzutage werden noch einige der Kasbahs bewohnt, aber nicht so viele wie früher. Die meisten Kasbahs sind verlassen, aber ein Besuch lohnt sich sicherlich. Aber erst fahren Sie zu einem besonders schönen Palast im Kasbah Stil. Diese kleine Oase hat nur einige stimmungsvolle Zimmer, ein herrliches, von Beduinenzelten umgebener Swimming-Pool und eine Terrasse mit Aussicht direkt auf die Kasbah, wo Sie abends besonders schmackhaft essen können. Nach dem Lunch können Sie auf eigene Faust den Fluss überqueren. Bei Niedrigwasser ist das kein Problem, dann gehen Sie einfach über die Sandsäcke, die hier hingelegt wurden, bei Hochwasser stehen die Esel oder Kamele Ihnen bei. Beim Tor bezahlen Sie etwa einen Euro Eintritt. In der Kasbah werden Sie in eine frühere Zeit zurückversetzt, und können Sie durch alle verwinkelten Gassen bergaufwärts gehen. Oben angekommen haben Sie eine fantastische Aussicht über die Kasbah. Wenn Sie etwas trinken oder essen möchten, spazieren Sie zur rechten Seite der Kasbah. Hier wurde wieder ein primitiver Fußgängerübergang gemacht, über den Fluss zum Restaurant Timlalt am Flussufer. Von hier aus können Sie bequem zu Ihrem Hotel zurückgehen. Wenn Sie möchten, können Sie auch ein Kameltrekking machen oder ein Mountainbike mieten. Abends können Sie im Hotel nach Herzenslust schmausen. |
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Tag 10 - Ait Benhaddou - Ouarzazate - Dadestal -
Nach dem Frühstück fahren Sie an fruchtbaren Tälern entlang und durch die Mondlandschaft in einer Stunde zur reizenden Stadt Ouarzazate, in der alle Gebäude im Kasbah Stil gebaut wurden. Hier können Sie noch etwas einkaufen und eventuell Geld abheben. Sobald Sie die Stadt wieder verlasse, fahren Sie quer durch eine Mondlandschaft zur Palmenoase Skoura, etwa eine Stunde entfernt. Bevor Sie in die Oase fahren, sehen Sie an der rechten Seite ein Schild:Kasbah Ben Moro. Halten Sie hier einen Moment an, Sie können hier auch parken. Durch die Palmengärten, an der Rückseite des gleichnamigen Hotels, gehen Sie in etwa 10 Minuten zu Fuß zur Kasbah, die Sie besuchen können. Wenn Sie auch die ältere Kasbah besichtigen möchten, können Sie am besten beim Hotel einen Führer nehmen. Für drei bis vier Euro bringt er Sie hin. Eine schöne Tour, quer durch die Palmenoase.
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| Nach Skoura fahren Sie weiter Richtung El-Kelaa M'Gouma. Hier biegen Sie ab zum Dadestal. Wenn Sie die Route von Marrakesch bereits schön fanden, werden Sie kaum glauben, was Sie hier erwartet. Wirklich unglaublich. Bizarre Felsengruppen, fruchtbare Palmentäler, wilde Berge in allen Formen und Farben, spektakuläre Aussichten und kleine Dörfer wechseln einander ab. Während Sie über verschlungene Straßen bergauf- und abwärts fahren, werden Sie nach jeder Bucht von einer neuen Aussicht überwältigt. Nach etwa einer Stunde kommen Sie zu dem Restaurant (Panoramic) mit einer Terrasse, die Blick auf das von bunten Felsen umsäumte Tal bietet. Wir empfehlen Ihnen hier kurz zu rasten für eine Tasse Pfefferminztee, oder, noch besser, eine herrliche Tajine mit Huhn und Pflaumen. Wenn sowohl die Augen als der Bauch satt sind, fahren Sie noch etwa vierzig Minuten weiter. Unterwegs fahren Sie entlang von Mutter Natur geschaffenen Felsgruppen. Wenn die Felswände immer enger werden und eine Art Kluft bilden, haben Sie Ihr einfaches Berghotel beinahe erreicht. Sie werden vom Eigentümer und vom Führer, der am Nachmittag gerne eine spannende Wandertour durch die Berge macht, herzlich begrüßt. |
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Die Wanderung (inklusive) dauert nicht länger als drei Stunden und lohnt sich sicherlich. Wenn Sie kein begeisterter Wanderer sind, können Sie noch eine Stunde weiter fahren, um noch mehr von der wunderlichen Landschaft zu sehen. Die asphaltierte Straße endet im kleinen Bergdorf Imilchil, hier sollten Sie umdrehen und an den kleinen Bergdörfern vorbei zurückfahren, in denen Kinder mit Rotznasen Ihnen begeistert zuwinken. Abends können Sie im Hotel eine herrliche Mahlzeit genießen. Bevor Sie schlafen gehen, können Sie sich mit einem guten Buch auf die mit Bougainvillea überwucherte Terrasse, an der ein Bergbach entlang plätschert, setzen. |
Tag 11 - Dadestal - Todra Kluft- Erg Chebbi Wüste bei Merzouga -
Wenn Sie diesen spannenden Tag optimal auskosten möchten, Sie fahren schließlich zu einem der schönste Stellen Marokkos, sollten Sie nicht allzu spät abfahren. Dann könne Sie unterwegs nach Beleiben anhalten. Nach dem Frühstück (ab sieben Uhr) fahren Sie wieder zurück durch die unbeschreibliche Schönheit des Dadestals zum Ort Tinerhir. Sie können, wenn Sie möchten, direkt zum Baustein Kamel und Wüste weiterfahren, aber es lohnt sich bestimmt, in Tinerhir links abzubiegen und den Schildern zur Todra Gorge zu folgen. Die Hin- und Rückfahrt dauert nicht länger als eine Stunde. Nach etwa zehn Minuten führt die Straße wieder allmählich bergaufwärts, und nach dem Schild "Vorsicht Kamele!" sehen Sie an der rechten Seite des Tals die unermessliche Palmenoase erscheinen. Sie können anhalten, um ein Foto zu machen. Wenn Sie weiterfahren werden Sie merken, dass die Felswände immer enger werden, bis Sie eine riesige Klamm bilden. Sobald Sie eine Gruppe Hotels und Restaurants sehen, haben Sie den tiefsten Punkt erreicht. Vor Ihnen erhebt sich eine dreihundert Meter hohe Felswand. Beim Restaurant Yasmina können Sie im Beduinenzelt oder auf der Terrasse einen Pfefferminztee trinken, wobei Sie sich ganz winzig fühlen werden. Wenn Sie ein echter Bergsteiger sind, können Sie auf die Felsen klettern. Dann müssen Sie allerdings Ihre eigene Ausrüstung mitnehmen, denn die wird hier nicht verliehen. Allerdings kann Yasmina Ihnen ein Logbuch zeigen, in dem die anderen Kletterer Ihre Route und Befestigungspunkte angegeben haben. Wenn Sie das machen möchten, ist es eine gute Idee, eine Nacht in der Schlucht zu verbringen. Natürlich bieten wir hier ein nettes Hotel mit Swimming-Pool am Rand der Palmenoase an.
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Von der Gorge aus fahren Sie wieder zurück nach Tinerhir und an einer Reihe kleine Dörfer und Palmenoasen vorbei zur Stadt Rissani zwischen den Palmen. Etwas vor dem Ort sehen Sie rechts ein Hotel mit Flaggen im Garten. Hier werden Sie nach Ihren Trip in die Dünen übernachten, wenn Sie möchten könne Sie schon mal Ihren Koffer hier hinterlassen und Ihren Tagesrucksack vorbereiten. Es gibt auch einen erfrischenden Swimming-Pool und man kann hier auch essen. Am Nachmittag fahren Sie zu den Kamelen und der Wüste. Von Rissani aus ist es etwa vierzig Minuten nach Merzouga, wo die orangen Sanddünen der Erg Chebbi Wüste am Horizont auftauchen. Entlang der Straße stehen dutzende Schilder mit den Namen von Hotels und Bivouacs, Beduinenzelten in den Dünen. Achten Sie gut auf Ihre Wegbeschreibung, sodass Sie die richtige Ausfahrt nehmen. Na ja, Ausfahrt, Sie folgen einfach den Reifenspuren, denn dieses letzte Stück (etwa 20 Minuten) ist nicht asphaltiert. |
| Die beeindruckenden Dünen in der Ferne scheinen größer zu werden, je näher Sie heranfahren. Sie können Ihr Auto beim Kasbah Hotel parken, wo Sie von Mohammed, dem fröhlichen und sympathischen Eigentümer dieser lauschigen Unterkunft, empfangen werden. Dann können Sie noch im Garten ein erfrischendes Getränk zu sich nehmen, bevor Sie sich auf ein Kamel schwingen und mit den gut gelaunten Kameljungs in die Wüste ziehen. Meistens sind es drei und sie heißen alle drei Hassan, das ist nicht schwierig. Sie summen Nomadenlieder und führen die Kamele. Sobald Sie über die erste Düne geritten sind, sehen Sie kein Hotel oder anderes Gebäude mehr und haben Sie das Gefühl, sich an der Spitze einer Karawane zu befinden. Die orangenfarbenen Dünen bilden einen scharfen Kontrast zum knallblauen Himmel. Sie befinden sich inmitten eines welligen Dünenmeers, mit hier und da einer vereinzelten Palme. Es ist verwunderlich, aber man kann die Stille wirklich hören. |
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Nach etwa anderthalb Stunden sehen Sie auf einmal, in einem Dünenkessel, ein kleines Zeltlager. Es ist schlicht und besteht aus nicht viel mehr als fünf Beduinenzelten aus Kamelhaar und ein paar Steinkrügen mit Wasser. Während die Hassans scherzend und lachend die traditionelle Wüstenmahlzeit vorbereiten, können Sie selbst zu Fuß die Umgebung erkunden. Es kommt einem so vor, als würde man durch eine Postkarte spazieren. Die Farben und Formen der Umgebung sind surrealistisch, die unermessliche Stille verstärkt diesen Eindruck. Langsam kriecht die Sonne hinter den Horizont Wenn Sie ein Pfeifen hören, steht eine dampfende Tajine für Sie bereit und wird ein Gläschen Moroccan Whiskey (Pfefferminztee) für Sie eingeschenkt. Während Sie sich die Mahlzeit schmecken lassen, spielen die Jungs auf ihren traditionellen Instrumenten. Sie können in einem der Zelte unter die kamelwollene Decke kriechen oder Ihre Matratze nach draußen schleppen und stundenlang den Sternenhimmel bewundern, bis der Mond Sie sanft in den Schlaf wiegt. |
Tag 12 - Merzouga - Rissani -
Am nächsten Morgen weckt Hassen Sie in aller Frühe für den Sonnenaufgang. Die beste Sicht haben Sie von einer der Dünen beim Lager. Hier können Sie gut die Sonne beobachten, die langsam von hinter der größten Düne hervorkriecht und das Dünenmeer in volle Glut versetzt. Sobald es wärmer wird, gehen Sie zurück zum Lager, wo eine herrliche Tasse Pfefferminztee für Sie bereitsteht, bevor Sie wieder auf Ihr Kamel steigen und langsam aus dem Dünenmeer hinaus reiten. Im Hotel, von dem aus Sie den Trip begannen, erwartet Sie ein Frühstück und Sie können hier auch noch eine erfrischende Dusche nehmen. Von Erfoud aus fahren Sie etwa zwanzig Minuten mitten durch eine Palmenoase zum Dorf Rissani. Am Rand dieser Wüstenstadt haben wir ein besonderes Kasbah Hotel für Sie gewählt. Es ist besonders geschmackvoll eingerichtet, der freundliche und sehr gastfreie Eigentümer Hassan hat auch das Bühnenbild für Filme wie The Mummy gemacht, und das kann man sehen. Hassan und sein Bruder Ibrahim bereiten Ihnen einen warmen Empfang und geben Ihnen ein richtiges "Zuhause-Gefühl" mitten in der Wüste. Nach der langen Fahrt lockt der kühle Swimming-Pool, oder Sie erholen sich mit einem Drink im Beduinenzelt. Der fröhliche Hasna und Said sorgen dafür, dass es Ihnen an nichts fehlt.
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Schräg gegenüber steht auch eine alte Kasbah, die Sie besichtigen können. Am Dienstag, Donnerstag und Sonntag empfehlen wir Ihnen einen Besuch an den lokalen Markt von Rissani. Die Atmosphäre ist hier etwas anders als in den Soukhs der Königsstädte oder in Marrakesch. Unterwegs sehen Sie mysteriöse, verschleierte Frauen. Die Hautfarbe der lokalen Bewohner ist auch etwas dunkler, und sie haben hier im Vergleich zu ihren Landsleuten ziemlich runde Gesichter. Auch hier ist man sehr freundlich und gastfrei, wie auch im Rest des Landes. Abends können Sie auf der Terrasse bei Kerzenschein ein herrliches Tajine probieren und unter dem Genuss eines Gläschens Wein den unermesslichen Sternenhimmel bewundern. |
Tag 13 - Merzouga - Nkob -
Heute ist ein echter Reisetag. Sie können zwischen zwei Strecken wählen. Sie können dieselbe Strecke, auf der Sie hergefahren sind, fahren, oder über Tazzarine fahren. Wir bevorzugen die zweite Option, die Route ist etwas kürzer und etwas anders als die auf dem Hinweg über die Todra Gorge und das Dadestal, allerdings weniger beeindruckend. Sie fahren durch ein wüstenähnliches Gebiet und durch unermessliche weite Landschaften, in denen man sich ganz winzig vorkommt. Nach etwa drei bis vier Stunden erreichen Sie die Stadt Tazzarine. Diese Stadt ist zwar nichts Besonderes, jedoch ein ausgezeichneter Ort um Mittagspause zu machen. Sobald Sie das Städtchen wieder verlassen, fahren Sie an einer Reihe kleiner Dörfer und Palmenoasen vorbei und fahren weiter zur kleinen Stadt Nkob, wo Sie in einem angenehmen Hotel übernachten.
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Tag 14 - Nkob - Taroudant -
Von Nkob aus fahren Sie etwa viereinhalb Stunden nach Taroudant. Wir haben hier ein schlichtes Hotel gewählt, das für eine Nacht prima ist, aber wir können auch das gepflegte Riad der freundlichen und gastfreien Familie Moultazim gewählt, die Frau des Hauses ist eine hervorragende Köchin. Geben Sie uns Bescheid, wenn Sie lieber etwas mehr Luxus möchten, der Mehrpreis ist etwa fünfunddreißig Euro pro Person. Aber Sie können auch nur hier Abendessen. In dem Fall sollten Sie, wenn Sie angekommen sind, kurz anrufen (00.212.66.12.72.85), die Zubereitung der Mahlzeit dauert nämlich eine Weile. Wie können die Lemon Chicken Tajine wärmstens empfehlen und auch die Taubenpastete (Pastia). ist herrlich. Eine sehr ausgiebiges Drei-Gänge-Menü kostet etwa zwanzig bis dreißig Euro, und es ist wirklich köstlich.
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| Das Schönste von Taroudant sind die zwei Plätze, Place Assarag und Place Talmoklate mit den arabischen Soukhs dazwischen, wo man wirklich alles kaufen kann. Wie in allen marokkanischen Städten sind die meisten Geschäfte und Märkte zwischen zwölf und halb drei geschlossen und, da Sie um etwa diese Zeit ankommen, ist es noch ruhig und können Sie am besten auf einem der Plätze eine Tasse Kaffee oder (natürlich) einen Pfefferminztee trinken, oder die Gerbereien am Stadtrand besuchen. Gegen Sonnenuntergang beginnt es lebhafter zu werden und strömen die Einheimischen auf die Plätze und Soukhs, zum Einkaufen, Plaudern und vor allem Flanieren. Hier erlebt man das ursprüngliche Marokko und es macht Spaß, hier herum zu schlendern. Auffällig ist der interessante Mix von traditionell gekleideten Frauen und Mädchen und den eher westlich angezogenen (hippen) Mädchen und Frauen, die sich anscheinend nicht aneinander stören. Gegen 23 Uhr wird es etwas ruhiger und können Sie in aller Ruhe zurück zu Ihrem Hotel spazieren, oder für etwa einen Euro ein Petit Taxi nehmen. Gute Nacht. |
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Tag 15 - Taroudant - Tafraoute -
Von Taroudant aus fahren Sie weiter Richtung Süden und durch weitläufiges Flachland und entlang Dörfern zum Anti-Atlasgebirge, das Sie am Horizont erwartet. Die Straße schlingert sich bergaufwärts, über Bergwege und Tiefgebirge fahren Sie zur Ameln Valley und dem Städtchen Tafraoute. Auf den Berghängen wird Agryl verbaut. Von dieser olivenähnlichen Frucht wird ein kostbares und heilkräftiges Öl gepresst, das Sie morgens beim Frühstück finden werden. Nach etwa drei Fahrstunden erreichen Sie das Ameln Valley, das nicht umsonst das Paradise Valley genannt wird. Dass Tafraoute so besonders ist, liegt an der Kombination von riesigen Bergwänden, bizarr geformten Felsen und fruchtbaren Palmenoasen. Aber nicht nur das, Sie werden in die Zeit zurückversetzt. Etwa fünf Kilometer vor Tafraoute biegen Sie links ab, in den nicht asphaltierten Weg zum Dorf Oumesnat, das Sie nach einer holprigen Fahrt (10 Minuten) erreichen.
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| Sie übernachten an einem besonderen Ort. Wenn Sie den Schildern zum "la maison d'hôtel" folgen, kommen Sie zum authentischen Haus von Abdsalam und seinen zwei Söhnen Rachid und Mustafa. Sie beschlossen vor etwa fünfzehn Jahren, ihr traditionelles Haus im ursprünglichen Zustand zu erhalten und selbst woanders zu wohnen. So können Besucher einen Eindruck der traditionellen Lebensart der Bewohner von Ameln Valley erhalten. Neben dem traditionellen Haus steht eine schlichte und gemütliche Gästeunterkunft, in der Sie zwei Nächte verbringen werden. Nach einer Tasse Pfefferminztee im Wohnzimmer zeigen Rachid und Mustafa Ihnen gerne das Haus und erzählen Ihnen alles Mögliche über wie man hier früher lebte. Am Nachmittag können Sie auf eigene Faust durchs Dorf wandern oder Tafraoute besuchen. Fragen Sie nach dem Weg zur Altstadt, die aus verschiedenen Häusern im Kasbah Stil besteht, von denen einige verfallen sind. Wenn Sie auf die Felsen klettern, haben Sie eine schöne Aussicht über das Städtchen und die Umgebung. Dies ist auch der schönste Ort für einen romantischen Sonnenuntergang. Abends kochen die Damen der Familie eine herrliche Mahlzeit und fühlen Sie sich echt "part of the family". |
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Tag 16 - Aufenthalt in Tafraoute und Amelm Valley -Nach dem Frühstück können Sie den ganzen Vormittag selbst auf Erkundungstour gehen. Von dem nicht asphaltierten Weg aus biegen Sie nach rechts auf die Asphaltstraße nach Tafraoute ab. Sobald Sie sich dieser reizenden Stadt nähern, sehen Sie die ersten bizarr geformten Felsen. Es sieht aus, als wären sie aufgestapelt. Manche stehen in eigenartigen Positionen, und es ist ein Rätsel, warum sie nicht umfallen. In 1984 inspirierten diese besonderen Felsen den belgischen Künstler Jean Verarme, einige riesige Exemplare anzumalen. Sie können sie bequem mit dem Auto erreichen, aber Sie können auch ein Fahrrad bei Richie mieten, einem freundlichen Deutschen, der hier schon eine Weile wohnt. Sie können ihn anrufen unter 062 87 96 57, oder sich in einem der Läden an der Hauptstraße nach ihm erkunden. Irgend jemand wird ihn bestimmt für Sie finden. Richie hat drei gute Mountainbikes, und ein halber Tag kostet Sie nicht mehr als vier Euro. |
| Durch die Landschaft mit runden Felsen fahren Sie zu den Painted Rocks. Wie aus dem Nichts tauchen auf einmal die riesigen blauen, lila und rosa Felsen auf, und Sie wundern sich, wie der Künstler das geschafft hat. Wir haben erfahren, dass er achtzehn Tonnen Farbe verwendete und die lokale Feuerwehr mitgeholfen hat. Sie können eine Radtour durch die Umgebung machen oder zurück nach Tafraoute fahren und weiter zur imposanten Ait Mansour Klamm fahren, etwa eine Dreiviertelstunde entfernt. Wenn Sie in die Klamm fahren, kommen Sie zu einer Palmenoase, wo Sie auf dem Platz vor dem Fluss parken können. Hier herrscht eine entspannte Stimmung mit hier und da ein zwischen den Palmen verborgenes Haus oder eine alte Frau auf einem Esel. Wenn Sie eine Viertelstunde weitergehen, sehen Sie rechts ein Freiluftcafé, Chez Messaoud. Ein herrlicher Ort, wo Sie auf den Holzbänken im Garten eine Tasse Pfefferminztee trinken können. |
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Auf einer schlingernden Straße fahren Sie zurück nach Tafraoute, wo Sie zwischen den Felsen auffällig luxuriöse Häuser sehen werden. Viele Männer aus der Gegend arbeiten einige Monate im Jahr in Agadir oder Casablanca, wo sie ihr Geld verdienen. Sie kehren alle gerne zu diesem besonderen Ort zurück und ließen hier ein Haus bauen. Vielleicht haben Sie inzwischen Appetit bekommen. Wenn Sie in das kleine Zentrum fahren, sehen Sie das Café-Restaurant Etoile d'Agadir. Für noch nicht einmal vier Euro bekommen Sie eine Tajine, die herrlich schmeckt. Probieren Sie auf jeden Fall die mit Pflaumen und Mandeln. Nach dem Mittagessen werden Sie wieder "Zuhause" erwartet. Rachid oder Mustafa nimmt Sie mit zu einigen Dörfern, die am Fuß des beeindruckenden orangefarbenen Gebirges liegen. Hier können Sie einen Blick auf das Leben der Bewohner des Atlasgebirges werfen. Das Beste ist, dass dies bestimmt keine touristische Strecke ist, hier ist alles noch pur und unverdorben. Sie sollten daher auch keine Show erwarten, sondern einfach das tägliche Leben, wie es hier ist. Rachid und Mustafa erzählen Ihnen gerne über das Leben hier. Nach etwa zwei bis drei Stunden sind Sie wieder zurück und steht eine herrliche traditionelle Mahlzeit für Sie bereit. Abends schlafen Sie wieder in Ihrem einfachen Zimmer. |
Tag 17 - Tafraoute - Essaouira -
Nach dem Frühstück und einer letzten Tasse Tee von Rachid verabschieden Sie sich von der Familie und fahren Sie weiter Richtung Norden. Sie fahren über kurvige Straßen und durch kleine Dörfer quer durch das Anti-Atlasgebirge. Eichhörnchen lieben die Argyl Früchte, von denen hier reichlich wachsen, und man sieht dann auch oft eins die Straße überqueren. Je länger Sie fahren, desto schöner werden die Aussichten, bis Sie letztendlich auf eine offene Fläche fahren. Sie fahren nach Agadir, eine etwa dreistündige Fahrt, wo Sie rechtzeitig zum Lunch ankommen. Vielleicht haben Sie nach dem ganzen marokkanischen Essen Lust auf einen Mac-Drive. Sobald Sie in das Zentrum von Agadir fahren, sehen Sie bereits das große gelbe M. Sie fahren etwa dreieinhalb Stunden zum "Dorf am Meer" Essaouira, ein kleiner, authentischer Hippie Fischerort zwischen Casablanca und Agadir, wo immer eine frische Brise weht.
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Essaouira ist unsere Lieblingsziel in Marokko. Ein herrlicher Ort für Sonnenanbeter, ein Walhalla für Shopaholics, ein Paradies für Wind- und Kitesurfer, und auch Angler werden hier Ihre wahre Freude haben. Es ist die Heimat zahlreicher fröhlicher Musiker und kreativer Künstler, die hier Geschäfte haben. Man kann stundenlang durch die lebhaften Soukhs in den verwinkelten Gassen ziehen. Sie übernachten in einem reizenden Riadhotel mit Meeresblick. Wir bieten wahlweise auch ein etwas luxuriöseres Riad (gegen Aufpreis) an. Unten auf der Essaouira Seite finden Sie weitere Informationen. Ihr gemütliches Hotel ist leicht zu finden, aber Sie können am besten einen der Männer mit den blauen Schubkarren bitten, Ihr Gepäck einzuladen und zu Ihrem Hotel zu bringen. Das kostet nicht mehr als ein oder zwei Euro. Durch die schmalen Straßen gehen Sie in etwa fünf Minuten zu Ihrem schlichten und gemütlichen Riad, in idealer Lage an der Hauptstraße. Nachdem Sie sich etwas frisch gemacht haben, können Sie den ganzen Nachmittag lang in aller Ruhe Essaouira erkunden. |
| Wenn Sie ein Sonnenanbeter sind, gehen Sie dann Richtung Hafen und beim Tor links, dann sehen Sie schon den breiten Sandstrand. Bei den Sonnenschirmen können Sie für drei Euro einen Liegestuhl mieten. Sicherlich empfehlenswert, denn in Essaouira weht es immer. An dem einen Tag weht es mehr als am anderen, aber windstill ist es hier nie. Schmieren Sie sich auch gut ein. Wegen dem stetig wehenden Wind ist es ein Paradies für Wind- und Kitesurfer. Sie können bei einem der Surfshops Material leihen und eventuell Unterricht nehmen. Wenn Sie kein Strandfan sind, gehen Sie auf jeden Fall in die Stadt. Das Straßenbild bietet einen gemütlichen Mix von lokalen Bewohnern, die auf den Soukhs einkaufen gehen, und Besuchern aus dem Westen. Man kann stundenlang durch die verwinkelten Gassen streifen. Ein Walhalla für Souvenirsucher. Essaouira ist auch das Zentrum für lokale Musik und Kunst. Hier wird auch ganz andere Ware als in Fes oder Marrakesch angeboten. Nach dem Bummeln können Sie auf dem "Prince Moulay" Platz beim Hafen die Sonne und ein leckeres Eis von der Gelateria Dolce Freddo genießen. |
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An der gegenüberliegenden Seite des Platzes können Sie zum Fischereihafen spazieren, der voll blauer Bote liegt und wo auf der Straße frischer Fisch verkauft wird. Von der Spitze der alten Kasbah, die an der anderen Seite des Platzes liegt, haben Sie eine fantastische Aussicht auf die bizarr geformte Felsenküste und den romantischen Sonnenuntergang. Lieben Sie richtig frischen Fisch? Gehen Sie dann durch die schmale Straße zurück zum Platz. An der linken Seite sehen Sie zahlreiche weiße Stände mit schlichten Holzbänken und Tischen. Sie können hier selbst Ihren Fisch wählen, der ganz nach Ihren Wünschen gebacken oder gegrillt wird. Für etwa acht Euro bekommen Sie einen herrlichen Fisch, Tomatensalat und ein Brotkörbchen. Abends können Sie in einem der Straßencafés oder Gaststätten mit Livemusik einkehren, bevor Sie unter die Decke kriechen. |
Tag 18 und 19 - Übernachtung in Essaouira -Morgens können Sie erst mal ausschlafen und in aller Ruhe auf der Dachterrasse Ihres Riads Ihr Frühstück genießen. Sie haben den ganzen Tag Zeit, auf dem Strand zu liegen oder durch die Soukhs zu ziehen. Wir bieten auch einen netten Ausflug an: Kamelreiten über den Strand von Essaouira. Gegen zehn Uhr werden Sie für Ihre Kameltour abgeholt. Auf dem Kamelrücken schaukeln Sie gemächlich über den Strand und in die Dünen. Wenn Sie lieber auf einem Pferd reiten, ist das auch möglich. Nach etwa zwei bis drei Stunden sind Sie wieder in Essaouira. Der Ausflug kostet € 32,50,- pro Person. Geben Sie uns Bescheid, wenn Sie diesen Ausflug gerne machen möchten, Sie können natürlich in einem der zahlreichen Restaurants lunchen, aber wenn Sie mal etwas anderes probieren möchten, biegen Sie dann in der Hauptstraße bei dem zweiten Tor nach dem Hafen links ab und fragen Sie nach dem Weg zum Fish Market. Alle Fische die Sie hier sehen, schwammen am Morgen noch im Atlantischen Ozean, frischer geht's nicht. Sie können sich einen aussuchen, und wenn Sie ihn direkt essen möchten, wird er gleich gesäubert. Der Fischhändler schreit einmal laut, und dann kommt jemand angelaufen, der den Fisch auf eine Schale legt und Ihnen deutet, ihm zu folgen. |
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Hinten in der Ecke ist ein Restaurant, wo Ihr eigener Fisch auf den Grill gelegt wird. Sie sitzen hier mitten zwischen den Einheimischen, die es anscheinend lustig finden, dass Sie Ihren Fisch hier aufessen. Guten Appetit! Den Rest des Nachmittags können Sie machen, wozu Sie Lust haben. Am Strand abhängen oder durch die Soukhs bummeln. Wenn Sie etwas Aktives machen möchten, können Sie mit einem Quad Bike über den Strand und durch die Dünen rasen. Ein halber Tag kostet etwa 55 Euro. Sie können bei Ihrem Hotel eins buchen oder selbst bei Essaouira Quad Bike (072-15 32 95) anrufen. Interessieren Sie sich für Kunst? Essaouira ist bereits seit einigen Jahren das Zentrum der zeitgenössischen Malerei und Bildhauer. In La Petite Galerie, Association Tilal und Galerie d'art Frederic Damgaard können Sie die schönen Kunstwerke bewundern. Zum Essen gehen empfehlen wir wärmstens das La Licorne (26 Rue Scala). Es ist zwar etwas teurer als die meisten anderen Restaurants, aber sowohl die marokkanischen als auch die französischen Gerichte sind eine wahre Gaumenfreude. |
Tag 20 - Essaouira-AgadirNach einem guten Frühstück auf der Dachterrasse wird es Zeit auszuchecken, diesen reizenden, malerischen Fischerort zu verlassen und den Bus nach Agadir zu nehmen. Wir kümmern uns um Ihre Fahrkarte. Sie fahren etwa drei Stunden lang durch eine Hügellandschaft und über einen schöne Küstenstraße. Agadir ist der bedeutendste Badeort Marokkos, deshalb haben wir hier eine besonders stimmungsvolle Unterkunft für Sie ausgewählt. Die Lage ist ideal, in der kleinen Bucht am Boulevard, sodass Sie von der Lage profitieren ohne von dem Lärm belästigt zu werden. Zum Strand sind es nur fünf Minuten. Direkt am Strand liegt eine ganze Reihe All-Inclusive Hotels. Nicht gerade unsere Sache, wir wählen lieber ein gutes und gemütliches Hotel mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Wenn Sie gerne direkt am Strand verbleiben möchten, ist das kein Problem. Unten auf der Agadir Seite finden Sie das beste Angebot. |
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Nach dem Einchecken können Sie schon mal über den Boulevard schlendern, aber vielleicht ist der Strand Ihre erste Wahl. Die meisten größeren Hotels haben einen Privatstrand. Zwischen diesem Strand und dem Meer liegt ein breiter Streifen, auf den Sie problemlos Ihr Handtuch legen können. Aber noch angenehmer ist es, zu einem der Beachclubs zu gehen. Dann verfügen Sie über einen bequemen Liegestuhl, einen Sonnenschirm und werden nicht von den Sonnenbrillen- oder Armbanduhrverkäufern belästigt. Sie können zu Fuß hierhin gehen, aber ein Petit Taxi kostet weniger als einen Euro und Sie sind sofort da. Die drei Beachclubs liegen nebeneinander. Wir gehen meistens zum "Private Beach Club". Sie bezahlen hier etwa fünf Euro pro Tag für einen Liegestuhl mit Sonnenschirm, und oft wird eine leise Hintergrundmusik gespielt. Bei den Nachbarn, "Voile Rouge" und "Palm Beach Club", ist es etwas billiger, etwa zwei bis drei Euro. Nach dem Strand können Sie, nach einer herrlichen Dusche im Hotel, auf dem Boulevard etwas essen und den endlosen Menschenstrom beobachten, der an Ihnen vorbeiflaniert. |
| Im Norden der Stadt, am Ende des Strandes, sehen Sie eine bergige Hochebene mit weißen arabischen Buchstaben. Oben steht eine alte Kasbah, von wo aus Sie eine fantastische Aussicht auf die Stadt, den Strand, den Hafen und das Hinterland haben. Zu Fuß sind es etwa acht Kilometer, Sie können entweder wandern oder für etwa zwei Euro ein Petit Taxi nehmen. Wieder unten angekommen, können Sie die Straße überqueren und einen Blick auf den Hafen, mit dutzenden Fischerboten und Fischversteigerung, werfen. Am Nachmittag können Sie am Strand herrlich eindösen oder in einem der Cafes am Boulevard einkehren. Abends können Sie zwischen zahlreichen Restaurants wählen, wo Sie herrlich essen können, von Pizza und Pasta bis Chinesisch und natürlich typisch Marokkanisch. Billiges, leckeres und typisch marokkanisches Essen gibt es in dem Viertel Talborjt, hinter Boulevard Hassan II. Wir empfehlen das Restaurant Caverna oder das touristische, aber stimmige Restaurant Daffy. Das Restaurant des Hotels Miramar am Boulevard Mohammed V, Le Miramar, ist zwar schick, aber das Essen sehr gut, etwas billiger ist das Yacht Club Restaurant du Port im Hafen. Das Sofitel Hotel hat einen sehr hippen und trendy Club geöffnet, wo Sie bis in die Puppen feiern können. |
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Tag 21 - Agadir - Casablanca - Deutschland -Heute wird es Zeit, sich von Marokko zu verabschieden und den Rückflug anzutreten. Viele Reisende verbringen gerne noch ein paar Tage auf dem Strand, bevor Sie zurückreisen. Wenn Sie das auch möchten, melden Sie es in Ihrer Reiseanfrage. Auf unserer Agadir Seite finden Sie weitere Informationen über Agadir und seine Sehenswürdigkeiten.Natürlich kümmern wir uns um den Transfer zum Flughafen, eine etwa zwanzigminütige Fahrt. Flüge aus Agadir machen immer einen Zwischenstopp in Casablanca, wo Sie in ein Flugzeug nach Deutschland umsteigt. Wir sind gespannt auf Ihre Erlebnisse und erhalten gerne eine Mail mit Ihren Erlebnissen. Wenn Sie noch Fragen über unsere Rundreise Marokko C'est Tout haben, schicken Sie uns eine Mail an info@erlebe-marokko.de oder rufen Sie uns an unter 02837-6638104. Sie können diese Rundreise mit unserem Buchungsformular festlegen. |
Auf der oben beschriebenen Rundreise übernachten Sie in, was die Atmosphäre und den Stil betrifft, völlig unterschiedlichen Unterkünften. Wir haben diese Unterkünfte alle selbst besucht und ausgewählt und insbesondere auf die richtige Kombination geachtet von: Lage, Freundlichkeit und Servicebereitschaft des Personals, Hygiene und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. |











