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Die Sahara beginnt hierDie Wüstendünen bei Mhamid, südlich von Zagora, sind eine gute Alternative, wenn Sie nicht genug Zeit haben die Erg Chebbi Wüste bei Merzouga und das Dadestal zu besuchen. Von Marrakesch aus sparen Sie einen Reisetag ein und die Aktivitäten sind praktisch dieselben. Auch hier machen Sie ein Kameltrekking und schlafen unter den Sternen mitten in der Wüste. Allerdings sind die Dünen der Erg Chebbi Wüste bei Merzouga noch beeindruckender. Sie sind etwas höher und Sie fühlen noch mehr das Gefühl der Weite. Trotzdem, es ist eine ausgezeichnete Alternative. Die Anreise ist kürzer und der Weg durch das Draatal mit dutzenden Oasen und Millionen Palmen ist atemberaubend. |
| Reisedauer |
4 Tage/3 Nächte Start täglich ab Marrakesch |
Übernachtungen |
in einem gemütlichen Hotel in Zagora und einem echten Beduinenzelt in den Sanddünen bei Mhamid; Unterkunft Komfort 2 & 3 |
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| Reisekosten |
€ 142,- p.P. bei 2 Personen € 221,- p.P. bei 2 Personen für den Special Stays |
Inklusive | 3 Übernachtungen mit Frühstück - traditionelle Abendmahlzeit in den Dünen - Kameltour und Führer |
| Transport | Mietwagen und Kamel | Exklusive | Mietwagen und sonstige Mahlzeiten. Trinken, Schlafsack und Trinkgeld auf dem Kameltrekking Fakultativ: Luxuszelt |
Marokko Reisedetails
Tag 1 - Marrakesch - Ait Benhaddou -
Nach dem Frühstück wird Ihr Mietwagen an Ihrer Unterkunft angeliefert. Es ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber wer in Deutschland Auto fahren kann, kann das auch in Marokko. Von Marrakesch aus sind die Aussichten wirklich fantastisch. Sie fahren durch kleine Dörfer, wo alte Männer mit ihren Eseln bergauf zockeln und fröhlich winkende Schulkinder Sie auf dem Weg zum höchsten Pass ermuntern. In der Ferne tauchen die weißen Gipfel des Atlasgebirges auf. Sobald die Straße bergab führt verändert sich die Landschaft plötzlich. Sie fahren an fruchtbaren Tälern vorbei in ein wüstenähnliches Gebiet. Nachdem Sie die Ausfahrt Ait Benhaddou genommen haben kommt es Ihnen vor, als würden Sie über den Mond fahren. Wie aus dem Nichts erscheint an Ihrer rechten Seite das Flussbett mit der imponierenden, von Palmen umgebenen Kasbah Ait Benhaddou. Eine Kasbah ist eine Art Fort aus Lehm und Stroh, in der früher das ganze Dorf wohnte. Auch heute werden noch einige der Kasbahs bewohnt, aber nicht so viele wie früher. Obwohl die meisten Kasbahs verlassen sind, lohnt eine Besichtigung sich auf jeden Fall.
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Zuerst fahren Sie zu Ihrer Unterkunft, einem besonders schönen Palast im Kasbah Stil. Diese kleine Oase hat nur einige stimmungsvolle Zimmer, einen herrlichen, von Beduinenzelten umgebenen Pool und eine Terrasse mit Aussicht direkt auf die Kasbah, wo Sie abends besonders gut essen können. Nach dem Mittagessen können Sie auf eigene Faust den Fluss überqueren. Bei Niedrigwasser ist das kein Problem, dann gehen Sie einfach über die Sandsäcke, die hier liegen. Bei Hochwasser stehen die Esel oder Kamele Ihnen bei. Am Tor bezahlen Sie etwa einen Euro Eintritt. In der Kasbah werden Sie in eine frühere Zeit zurückversetzt und können endlos durch alle verwinkelten Gassen bergauf gehen. Oben angekommen haben Sie eine fantastische Aussicht über die ganze Kasbah. Gehen Sie zur rechten Seite der Kasbah, wenn Sie etwas trinken oder essen möchten. Hier wurde wieder ein primitiver Fußgängerübergang über den Fluss zum Restaurant Timlalt am Flussufer gebaut. Von hier aus können Sie bequem zu Ihrem Hotel zurückgehen. Weiterhin besteht die Möglichkeit ein Kameltrekking zu machen oder ein Mountainbike zu mieten. |
Tag 2 - Ait Benhaddou - Ouarzazate - Zagora - Mhamid -
Nach einem guten Frühstück fahren Sie noch eine knappe Stunde bis Ouarzazate. Eine reizende, mittelgroße Stadt, ganz im Kasbah Stil gebaut, wo Sie tanken, Geld abheben oder ein paar Snacks für unterwegs kaufen können. Sobald Sie Ouarzazate hinter sich gelassen haben, öffnet sich das dürre Gelände, bis Sie durch eine unendlich weite Landschaft fahren. Nachdem Sie einige Dörfer passiert haben, fahren Sie nach einer Stunde durch die Ortschaft Agdz. Der Eingang eines der fruchtbarsten Täler Marokkos, das Draatal, wo jedes Dorf eine Palmenoase ist, liegt vor Ihnen. Kurz vor Zagora stehen zahlreiche Dattelverkäufer an der Straße und versuchen ihre in orangefarbene Schachteln verpackte, schmackhaft süße Ware an den Mann und die Frau zu bringen. Sobald die Straße ein wenig bergaufwärts führt sehen Sie an der linken Seite eine der größten Oasen in Marokko. Millionen Palmen soweit das Auge reicht, ein schöner Anblick. Die Tore von Zagora heißen Sie willkommen und über die staubige, breite Straße fahren Sie durch diese mittelgroße Stadt.
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Wenn Sie im Kreisverkehr am Ende der Hauptstraße rechts abbiegen, können Sie ein Foto des berühmten Schildes machen: noch 52 Tage nach Timbuktu (per Kamel). Zurück im Kreisverkehr biegen Sie links ab, überqueren den Fluss und fahren an der T-Kreuzung links zu Ihrem Hotel, das zwischen den Palmen liegt. Es ist wirklich eine kleine Oase in der Wüstenstadt und wird von der freundlichen französischen Eigentümerin Brigitte geführt. Nach einer kurzen Einweisung und nachdem Sie einen warmen Pullover für die Nacht in Ihren Rucksack eingepackt haben, können Sie sich noch kurz am Pool entspannen bevor Sie sich auf den Weg zur Wüstenübernachtung machen. Die Fahrt über dürre Berge und trockene Straßen mit traumhaften Aussichten in einer surrealistischen Mondlandschaft dauert ein bis zwei Stunden. Hinter dem Städtchen Tamegroute sehen Sie dann eine riesige orangefarbene Sanddüne am Horizont, eine Kostprobe der Wüste, die Sie erwartet. |
| Durch die letzte Palmenoase fahren Sie nach Mhamid, dem letzten Städtchen vor der Sahara. Hier steht das Wüstenschiff schon für Sie bereit, das immer geduldige Kamel. Wie ein echter Wüstenbeduine schaukeln Sie in die unermessliche Wüste. Es ist nicht leicht zu erklären wie beeindruckend die Wüste ist, aber die Weite macht einen ganz ruhig und Sie können die Stille hören. Der blaue Himmel bildet einen scharfen Kontrast zum orangefarbenen Sand. Wenn Ihr Hintern gerade beginnt gegen den harten "Sattel" zu protestieren erreichen Sie das Biwak, ein Lager mit Zelten aus Kamelhaar mitten in der Wüste. Natürlich darf auch hier ein Glas Pfefferminztee nicht fehlen. Während die Sonne langsam sinkt können Sie noch einen Spaziergang durch die Umgebung machen und beobachten, wie die Farben der Wüste sich allmählich verändern. Die erste Sterne stehen bereits am Himmel, wenn die gut gelaunten Kameljungen Ihnen eine traditionelle Mahlzeit bereiten, die in der Wüste besonders gut schmeckt. Danach können Sie sich lang machen und tausende von Sternen bestaunen, die über Ihrem Kopf funkeln. Die Jungs packen ihre Instrumente und spielen ein fröhliche Melodie. In den Wintermonaten kann es nachts ganz schön abkühlen und Sie werden wahrscheinlich lieber in einem der Zelte schlafen (nehmen Sie Ihren eigenen Schlafsack mit!), aber in den anderen Monaten können Sie Ihre Matratze nach draußen schleppen und unter dem Sternenhimmel träumen. |
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Tag 3 - Mhamid - Zagora -
Sie werden noch im Dunkeln geweckt um den Sonnenaufgang bestaunen zu können. Besteigen Sie eine der Dünen beim Lager, von hier aus haben Sie eine fantastische Aussicht. Sobald die Sonne langsam steigt, verändert sich die Farbpalette der Sie umgebenden Wüste. Sobald es wärmer wird steigen Sie nach einem Glas Pfefferminztee wieder auf Ihr Kamel, reiten zurück nach Mhamid und nehmen Abschied von der Wüste. Nun fahren Sie über eine Straße mit schönen Ausblicken zurück nach Zagora. Die Wüste macht müde und wir haben daher eine Übernachtung in dem französischen Hotel in Zagora für Sie gebucht, bevor es auf der Marokko Reise weiter geht. Abends können Sie hier herrlich unter den Palmen am Rand des beleuchteten Pools ihr Abendessen genießen.
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Nach dem Frühstück verlassen Sie Zagora und setzen Ihre Marokko Reise fort. Von Zagora können Sie zurück Richtung Norden oder weiter zur Küste reisen. Nachfolgend finden Sie einen Vorschlag wie Sie Ihre Reise fortsetzen können. Natürlich können Sie aber auch selbst puzzeln. |
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