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| Reisedauer |
10 Tage/9 Nächte Start täglich |
Übernachtungen |
Geschmackvoll eingerichtete Hotels und Beduinenzelte; Unterkunft Komfort 2 is 4 |
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| Reisekosten |
€ 551,- p.P. bei 2 Personen im Hotel € 725,- p.P. bei 2 Personen mit Special Stay (mehr Informationen am Ende der Seite) |
Inklusive |
9 Übernachtungen mit Frühstück - Mietwagen (Kategorie Economy) - Privattransfer wie beschrieben |
| Transport | Mietwagen und Kamel | Exklusive | Flüge, Versicherungen, übrigen Mahlzeiten, Kochworkshop in Marrakesch |
Tag 1: Deutschland - Fes
Sie starten Ihre Reise in der vielleicht eindrucksvollsten Stadt der Königsstädte: Fes. Bei Ihrer Ankunft begrüßt Sie unser Chauffeur, der Sie direkt in Ihr Hotel bringt. Das urige Haus befindet sich in Nouveau Ville, einem moderneren Stadtteil von Fes. Die alten Stadtviertel zeichnen sich durch ein Wirrwarr von Straßen, Gassen und kleinen Stegen aus, auf denen Sie sich im Dunkeln leicht verirren können. Die Lage Ihres Hotels ist ideal. Es befindet sich in einer Seitenstrasse der Hauptstrasse (Avenue Mohammed V), die voller kleiner Läden, Teestuben und Restaurants ist. Sie kommen am Nachmittag in der Stadt an. Unsere Empfehlung für den ersten Morgen ist die Erkundung der Altstadt, da Sie die Stadt so am intensivsten erleben können.
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Möchten Sie so viele Eindrücke wie möglich aus Fes mitnehmen, kaufen Sie dann für ein paar Euro den ausgezeichneten englischsprachigen Reiseführer „Fez from Bab to Bab“. Er ist ganz sicher in einem der Läden in der Nähe Ihres Hotels zu bekommen. Sie können gleich einige der Tipps umsetzen. So sind die goldenen Türen des königlichen Palastes und die daneben gelegene jüdische Straße mit seinen kleinen Balkonen sicherlich einen Blick wert. Auch zwei Aussichtspunkte, die einen fantastischen Blick über die Stadt bieten, sollten Sie nicht verpassen. Am Nachmittag empfehlen wir Bori Nord und morgens Bori Süd. Auch ein Besuch einer der vielen Töpferfabriken am Rande der Medina ist lohnenswert. Hier können Sie beobachten, wie neben bunten Tonarbeiten auch Brunnen, Tische und traditionelle Tajines (Kochgefäß aus Ton, in denen die gleichnamigen Gerichte zubereitet werden) hergestellt und bemalt werden. |
| Behalten Sie im Auge, dass viele Gewerbe in Fes frühzeitig schließen. Abends um halb zehn schließen alle Imbisse und Restaurants ihre Pforten. Wenn Sie in Ruhe Essen wollen, können Sie Ihr Abendessen am besten um 18.00 Uhr planen. Wie in vielen Orten Marokkos finden Sie einige Restaurants, in denen Sie für drei Euro eine leckere Tajine bekommen können. Die Tongefäße sind meist mit Huhn, Rindfleisch, Lammfleisch und Gemüse gefüllt. Alles köchelt eine zeitlang über der Holzkohle vor sich hin. Wenn Sie satt sind, lassen Sie sich für eine Tasse Minztee auf einer der vielen Terrassen nieder. Sie können endlos Einheimische beobachten, die es genießen, über den Boulevard zu flanieren. Wenn Sie ein paar Worte französisch sprechen, können Sie sich eines unterhaltsamen Smalltalks mit einem Einheimischen sicher sein. Abends schlafen Sie in Ihrem hübschen Hotel, das nur wenige Minuten entfernt ist. |
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Tag 2: Fes
Nach dem Frühstück können Sie am besten ein Petit Taxi zur Medina, der Altstadt von Fes, nehmen. Es ist die am ursprünglichsten erhaltene und bewohnte „Mittelalterstadt“ der arabischen Welt. Die Altstadt ist wiederum unterteilt in kleinere Bezirke. Jeder einzelne verfügt über eine Bäckerei, eine Moschee, einen Brunnen und einen Hammam.Die Stadt ist ein Erlebnis für sich. In den kleinen Gassen fühlt man sich in eine andere Zeit versetzt. Man findet unzählige Läden mit Menschen, die jahrhundertealte Handwerkskunst wieder aufleben lassen. Traditionelle Weber, Schmiedemeister, Ledergerber, Schuh- und Kleidermacher sind alle vor Ort vertreten. Überall können Sie hereinschauen und Sie werden fröhlich begrüßt. Besonders die Gerberei ist einen Besuch wert. In den kleinen Gassen können Sie sich stundenlang aufhalten. Seit kurzen sind sie mit Straßenschildern versehen, sodass man mit einer kleinen Karte gut zurecht kommt. Ansonsten helfen Ihnen die Einheimischen gerne, den richtigen Weg zu finden. Die Einwohner der Medina sind überaus freundlich und hilfsbereit. Scheuen Sie sich nicht, sie an zu sprechen. |
Tag 3: Fes - Errachidia - Erfoud - Rissani
Morgens wird Ihr Mietwagen zu Ihrer Unterkunft gebracht. Da Sie für die Fahrt einen ganzen Tag benötigen, ist es ratsam, früh morgens zu starten. Dann können Sie die Fahrt etwas ruhiger gestalten und längere Pausen machen. In Marokko ist Autofahren als Tourist ideal. Die Wege sind ordentlich und man kann seine Reise individuell planen. Für mehr Informationen empfehlen wir unsere Seite über Mietwagen. Unser Vertreter der Mietwagengesellschaft händigt Ihnen den Schlüssel gegen einen blanko Kreditkartenbeleg aus, mit dem er die Kreditkarteninformation überprüfen kann. Ihr Mietwagen steht mit (fast) leerem Tank für Sie bereit. Nach Ihrer Tour übergeben Sie ihn natürlich auch so. An der Tankstelle am Stadtrand haben Sie Gelegenheit, den Tank zu füllen. Die Straßen sind ordentlich ausgebaut. Sie fahren durch schöne Täler und über Bergketten. Bevor Sie über Errachidia nach Erfoud gelangen, lohnt sich ein kurzer Halt am Gorge Du Ziz, einer immensen Kluft in Seenähe.
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Ab Erfoud fahren Sie ungefähr 20 Minuten quer durch eine Oase Richtung Rissani. Am Rande dieses Wüstenstädtchens haben wir für Sie ein besonderes Kasbah-Hotel ausgewählt. Der gastfreundliche Eigentümer Hassan hat das Haus sehr geschmackvoll eingerichtet. Kein Wunder, er hat bereits Dekors für so bekannte Filme wie „Die Mumie“ mitgestaltet. Hassan und sein Bruder Ibrahim werden Sie herzlich begrüßen. Sie verstehen es, Ihnen mitten in der Wüste ein Gefühl von heimischer Geborgenheit zu vermitteln. Nach der langen Fahrt kommt Ihnen ein erfrischender Sprung in den Pool oder ein entspannender Drink im Beduinenzelt sicher gelegen. Die gut aufgelegten Hasna und Said sorgen dafür, dass es Ihnen an nichts fehlt. Abends können Sie auf der von Kerzen übersäten Terrasse eine herrliche Tajine genießen und mit einem Glas Wein den beeindruckenden Sternenhimmel bestaunen. |
Tag 4: Rissani - Merzouga
Heute können Sie sich nach der gestrigen Reise Zeit zum Ausruhen gönnen und erstmal richtig ausschlafen. Nach dem Frühstück bleibt Zeit für den Pool. Oder schmökern Sie auf der Terrasse entspannt in einem Buch. Schräg gegenüber befindet sich eine alte Kasbah (historische Festung oder Burg), die Sie besichtigen können. Am Dienstag, Donnerstag oder Sonntag empfehlen wir Ihnen einen Besuch des lokalen Marktes in Rissani. Die Atmosphäre unterscheidet sich von der Stimmung auf den Souks der Königsstädte oder Marrakesch. Unterwegs begegnen Sie Frauen, die geheimnisvoll hinter ihren Schleiern hervorlugen. Die Hautfarbe der Einheimischen ist dunkler und ihre Gesichter sind etwas runder im Vergleich zu ihren Landsleuten in anderen Regionen. Die auffallende Freundlichkeit und Gastfreundschaft jedoch ist überall im Land gleich ausgeprägt. Wenn die Temperatur am Ende des Nachmittages etwas fällt, fahren Sie zu den imponierenden Sanddünen von Merzouga. Sie erreichen Sie in ca. 40 Minuten auf einem nagelneu asphaltierten Weg. Schon weit vor Ankunft erkennen Sie in der Ferne die orangefarbenen Dünen am Horizont.
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Am Wegesrand sehen Sie dutzende Schilder mit Namen von Hotels, Biwaks und Beduinenzelten in den Dünen. Informieren Sie sich gründlich in der Routenbeschreibung, welche Abzweigung Sie nehmen müssen. Sie können sich auch an den Reifenspuren orientieren, denn ungefähr die letzten 10 Minuten Ihrer Fahrt werden sie auf nicht asphaltiertem Weg zurücklegen müssen. Die eindrucksvollen Dünen in der Ferne scheinen zu wachsen, je näher Sie ihnen kommen. Sie können Ihren Mietwagen am Kasbah Hotel parken, wo Sie Mohammed begrüßt. Er ist der gutgelaunte und immerzu freundliche Eigentümer dieses gemütlichen Plätzchens. Trinken Sie im Garten einen erfrischenden Drink, bevor Sie ein Kamel besteigen und zusammen mit den fröhlichen Kameljungs in die Wüste ziehen. Meist sind Sie zu dritt und erstaunlicherweise heißen sie alle drei Hassan, das ist nicht schwierig! Sie summen Nomadenlieder und laufen den Kamelen voraus. Sobald Sie die erste Düne passiert haben, sehen Sie kein Hotel und keine anderen Gebäude mehr. Sie fühlen sich wie der Anführer eine Karawane. Die orangefarbenen Dünen stehen in scharfem Kontrast zum strahlend blauen Himmel. Sie befinden sich mitten in einem Meer welliger Dünen. Ab und an sehen Sie eine vereinzelte Palme. Es ist verwunderlich, aber man kann die Stille wirklich hören. |
| Nach gut eineinhalb Stunden sehen Sie plötzlich in einer kleinen Dünenmulde ein kleines Zeltcamp. Es ist schlicht und besteht aus nicht mehr als fünf Kamelhaar-Beduinenzelten und einigen Steinkrügen für das Trinkwasser. Während die Hassans scherzend und lachend ihre Vorbereitungen für eine traditionelle Wüstenmahlzeit treffen, können Sie selbst die nähere Umgebung erkunden. Sie werden das Gefühl haben, Figurant in einem Postkartenmotiv zu sein. Die Farben und Formen der Umgebung sind surrealistisch, die unermessliche Stille verstärkt diesen Eindruck. Langsam verschwindet die Sonne am Horizont. Beim Pfeifsignal steht eine dampfende Tajine für Sie bereit, begleitet von einem Glas marokkanischem Whiskey (Minztee). Während Sie es sich schmecken lassen, spielen die Jungs auf ihren traditionellen Instrumenten die Begleitmusik. Sie können in einem der Zelte unter die Kameldecke kriechen oder Ihr Bett unter den freien Himmel tragen. Schauen Sie stundenlang in den Sternenhimmel und lassen Sie sich vom Mondschein langsam in den Schlaf begleiten. |
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Tag 5: Abschied von den Dünen in Merzouga – Todra Gorge – Dades-Tal
Früh morgens wird Hassan Sie vor dem Sonnenaufgang wecken. Die beste Aussicht haben Sie auf einem der Dünen, die das Camp umgeben. Genießen Sie den Blick auf die aufsteigende Sonne, die das Dünenmeer langsam in Glut versetzt. Sobald die Temperatur steigt, laufen Sie zurück zum Lager, wo ein Glas erfrischender Minztee auf Sie wartet. Anschließend steigen Sie wieder auf Ihr Kamel und verlassen „im Wiegeschritt“ die Wüste. Im Hotel, von dem aus Sie den Trip begannen, ist ein Frühstück für Sie vorbereitet. Sie haben auch noch Gelegenheit zu duschen. Falls Sie genügend Zeit haben, empfehlen wir nach der Wüstenacht noch einen zusätzlichen Aufenthalt in unserem Hotel in Rissani. Erfragen Sie bei uns die Möglichkeiten.
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Um ca. 10 Uhr morgens brechen Sie auf zu einem der schönsten Orte Marokkos, dem Dades-Tal. Sie fahren durch eine Reihe kleiner Dörfer und Palmenoasen Richtung Tinerher. Sie können direkt weiterfahren ins Dades-Tal, aber ein Umweg zum Todra Gorge ist sicher lohnenswert. Hin und zurück brauchen Sie nicht mehr als eine Stunde. Nach der Abzweigung wird der Weg etwas steiler und nach etwa zehn Minuten sehen Sie ein Hinweisschild mit der Aufschrift „Achtung Kamele“. Zu Ihrer Rechten verziert eine enorme Palmenoase das Tal. Sie können am Wegesrand kurz für ein Photo anhalten. Wenn Sie weiterfahren, merken Sie, dass die Felswände sich verengen und in einer enormen Schlucht enden. Sobald Sie einige Hotels und Restaurants sehen, sind Sie am tiefsten Punkt des Tales angelangt. Die Felswand vor Ihnen ist beeindruckende 300 m hoch. Im Restaurant Yasmina können Sie auf der Terrasse einen Minztee trinken. Sollten Sie ein echter Kletterer sein, können Sie sich an den Felsen versuchen. Dazu benötigen Sie Ihr eigenes Material, da es keine Ausrüstung gibt, die Sie hier leihen können. Im Restaurant kann man Ihnen aber ein Logbuch zur Verfügung stellen, in dem Kletterer vor Ihnen ihre Routen und Befestigungspunkte angegeben haben. Möchten Sie zum Klettern kommen, empfiehlt es sich, eine Nacht in Todra Gorge zu bleiben. Natürlich halten wir für diesen Fall ein nettes Hotel mit Pool am Rande der Oase für Sie bereit. Anschließend fahren Sie wieder zurück. Nach etwa einer Stunde erreichen Sie die Kreuzung in Tinerhir, an der Sie die Abzweigung nach rechts Richtung Boumaines Dades nehmen. Folgen Sie der Beschilderung zum Dades-Tal. |
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Der Weg führt Sie quer durch eines der schönsten Gebiete Marokkos. Bizarre Felsformationen, fruchtbare Oasen, raue Berge in sämtlichen Farben und Formen, spektakuläre Aussichten und kleine Dörfer wechseln einander stetig ab. Während Sie über verschlungene Straßen bergauf- und abwärts fahren, überrascht Sie jede Kurve mit einer neuen Aussicht. Nach ca. einer Stunde kommen Sie an einem Restaurant vorbei (Panoramic). Von der Terrasse aus hat man einen wunderbaren Blick über das Tal und die farbenfrohen Felsen. Machen Sie kurz Halt für eine Tasse Kaffee oder einen Tee. Besser noch, Sie genießen eine Tajine mit Huhn und süßen Pflaumen. Nachdem Ihre Augen und Ihr Magen gesättigt sind, benötigen Sie noch ungefähr 40 Minuten. Unterwegs passieren Sie das Kernstück des Tales, eine durch Mutter Natur geschaffene, auffällige Felsformation. Ihr schlichtes Berghotel liegt genau an der Stelle, wo die Felsen sich zu einer Art Schlucht verengen. Der freundliche Betreiber Said wird Sie herzlich empfangen. Am Abend können Sie im Hotel gutes Essen genießen und anschließend ein gutes Buch auf der mit Bougainvillea-Sträuchern bewachsenen Terrasse lesen. Der langsam vorbeiströmende Bergbach sorgt für zusätzliche Urlaubsstimmung. |
Tag 6: Dades-Tal - Ouarzazate - Ait Benhaddou
Nach dem Frühstück nimmt Mustafa Sie mit zu einer aufregenden Wanderung durch die Berge. Sie sind nicht länger als drei Stunden unterwegs, die Anstrengung ist es sicher wert. Wenn Sie nicht so gut zu Fuß sind, können Sie auch noch eine Stunde weiterfahren, um in die wundersame Landschaft des Tales vorzudringen. Die asphaltierte Straße endet im kleinen Bergdorf Imilchil, hier sollten Sie umdrehen und an den kleinen Bergdörfern vorbei zurückfahren, in denen Kinder Ihnen begeistert zuwinken. Zu Beginn des Nachmittages fahren Sie in ungefähr einer Stunde zur Palmenoase Skoura. Direkt hinter diesem Ort sehen Sie ein Schild mit dem Hinweis „Kasbah Ben Moro“. Halten Sie in jedem Falle kurz an, um bereits hier einen Vorgeschmack auf die beeindruckende Kasbah von Ait Benhaddou zu bekommen. Durch die Palmgärten, an der Hinterseite des gleichnamigen Hotels, dauert es ungefähr zehn Gehminuten, bis sie die Kasbah erreichen. Sie können sie jederzeit besuchen. Eine Kasbah ist eine Art Festung aus Lehm und Stroh, die Wohnraum für eine ganze Dorfgemeinschaft bietet. Es gibt noch immer bewohnte Kasbahs, aber lange nicht mehr so viele wie zu vergangenen Zeiten. Möchten Sie auch die älteren Kasbahs besuchen, fragen Sie in dem Hotel nach einem Touristenführer, der Sie hinführt. Für drei oder vier Euro haben Sie einen verlässlichen Helfer und eine schöne Tour quer durch die Oase ist Ihnen sicher.
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Sind Sie von dem kleinen Ausflug zurückgekehrt, fahren Sie noch ungefähr eine Stunde in den schönen Ort Ouarzazate, in dem sämtliche Bauten im Kasbah-Stil errichtet sind. Sie können hier einkaufen und wenn nötig Geld am Geldautomaten ziehen. Von hier aus ist es noch eine knappe Stunde Fahrt nach Ait Benhadou. Es scheint, als würden Sie über den Mond fahren. Wie aus dem nichts erscheint zu Ihrer Rechten ein Flussbett und die von Palmen umringte, imposante Kasbah Ait Benhadou. Bevor Sie dem Ort einen Besuch abstatten, fahren Sie zunächst zu Ihrem eigenen kleinen Palast, der sich komplett im Kasbah-Stil präsentiert. Die kleine Hotel-Oase verfügt nur über wenige stimmungsvolle Zimmer, einen angenehmen Pool, der von Beduinenzelten umringt ist und eine Terrasse mit Aussicht direkt auf die Kasbah. Außerdem können Sie hier abends wunderbar essen. Nach dem Mittagessen überqueren Sie auf eigene Faust den Fluss. Bei niedrigem Wasser geht das problemlos über die Sandsäcke, die als Brücke dienen. Bei höherem Wasserstand stehen Esel oder Kamele helfend bereit. Am Eingang der Kasbah zahlen Sie etwa einen Euro Eintritt. Sie tauchen ein in die Vergangenheit und haben alle Gelegenheit durch die Gassen und Torbögen zu schlendern, die zum höchsten Punkt der ehemaligen Festungssiedlung führen. Von oben haben Sie einen unglaublichen Ausblick auf die gesamte Festung. Wenn Sie etwas trinken oder essen möchten, orientieren Sie sich zur rechten Seite der Kasbah. Dort führt eine einfache Flussüberquerung zum Restaurant Timlalt, das direkt am Fluss liegt. Von hier aus können Sie Ihr Hotel einfach erreichen. Auf Wunsch können Sie Kameltouren machen oder Mountainbikes mieten. Genießen Sie am Abend die Speisen, die die Küche für Sie bereithält. |
Tag 7: Ait Benhaddou - Marrakesch
Nach dem Frühstück fahren Sie durch die Halbwüste Richtung Atlasgebirge, das bereits am Horizont zu sehen ist. Nach ungefähr einer Stunde schlängelt sich der Weg hoch und Sie befahren eine der schönsten Straßen Marokkos. Terrassenfelder mit Weizen, Kakteen und Palmbäume wechseln einander ab. Die Aussichten sind atemberaubend. Am Wegesrand stehen Jungen, die Kristalle und Mineralien verkaufen. Sie fahren durch kleine Dörfer, in denen ältere Herren mit Ihren Eseln die Höhen bezwingen und fröhlich winkende Schulkinder Sie ermutigen, den höchsten Pass inmitten der außergewöhnlichen Mondlandschaft zu meistern. In der Ferne werden bereits die weißen Spitzen des Atlasgebirges sichtbar. Langsam geht es wieder abwärts und Sie erreichen nach fruchtbaren Tälern und ausgedehnten Ebenen das magische Marrakesch.
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Bei Ankunft in Marrakesch geben Sie Ihren Mietwagen bei der Mitwagengesellschaft ab. Ein Mitarbeiter bringt Sie danach zu Ihrem Hotel. Wir haben für Sie ein nettes Hotel reserviert, das einen Steinwurf vom berühmten Platz Jemaa el Fna entfernt ist. Lassen Sie es uns wissen, wenn Sie lieber in einem echten marokkanischen Riad übernachten möchten. Wenn Sie sich anschließend kurz frisch gemacht haben, wird es Zeit im Märchen von 1001 Nacht zu erwachen. Sobald Sie einen Fuß in die Straßen von Marrakesch setzen, erleben Sie eine besondere Atmosphäre. Düfte und Farben begegnen Ihnen in allerlei Variationen. Das außergewöhnliche an Marrakesch ist, dass es im Grunde nicht viele Sehenswürdigkeiten gibt, was altertümliche Bauten oder Museen betrifft. Obwohl der tropische Garten und das kobaltblaue Haus im Garten Majorelle sicher einen Besuch wert sind. Marrakesch ist vielmehr eine Stadt, die man mit allen Sinnen erleben muss. Der Platz Jemaa el Fna, der in der Nähe Ihrer Unterkunft liegt und die angrenzenden Souks sind die pulsierende Schlagader der Stadt. Sie werden sich hauptsächlich in diesem Viertel aufhalten. Ein wahrer Jahrmarkt der Sinne. Tagsüber geht es noch recht gemütlich zu und Sie sehen hier und dort einen Geschichtenerzähler, eine Gruppe Musikanten oder Schlangenbeschwörer. Ideal für ein paar Schnappschüsse, wobei die Künstler natürlich einen kleinen Obolus verlangen. Ein Euro ist oft ausreichend. Am besten schauen Sie sich den Platz sowohl morgens, nachmittags als auch am Abend an. Auf diese Weise können Sie die ganze Bandbreite dieses faszinierenden Ortes genießen. Die beste Aussicht haben Sie von der Dachterrasse des Café-Restaurant „Argana“ oder des „Café du Grand Balcon“. Mit einem Minztee vor der Nase kann man es hier stundenlang aushalten. |
| Direkt an den Platz grenzen die Souks, ein Durcheinander von Gassen und Straßen in denen Sie wirklich alles käuflich erwerben können. Von lebenden Schildkröten bis hin zu unglaublich teuren Teppichen gehört einiges zum Standardangebot. Sie können hier ohne Ende trödeln und „Shoppen“ bis zum Umfallen. Der ganze Tag steht zu Ihrer freien Verfügung. Wenn die Sonne sich orangefarben färbt und schon etwas neigt, laufen Sie in Ruhe zum Jemaa el Fna, der sich bereits in ein riesiges Open Air Restaurant verwandelt hat. Akrobaten, fröhliche Musikanten und Geschichtenerzähler sorgen für ausgelassene Stimmung. Die Zelte bieten dutzende kleine Essgelegenheiten. Nehmen Sie Platz, wo Sie wollen. Haben Sie keine Sorge, denn alles wird frisch vor Ihrer Nase zubereitet. Jedes der nummerierten Zelte wartet mit seiner eigenen Spezialität auf. Nummer 14 bietet frischen Fisch. In Zelt Nummer 55 und Nummer 97 werden Kebabs (Fleischspieße) und gegrilltes Gemüse angeboten. Nummer 31 bietet die leckersten Würstchen und Nummer 5 versorgt Sie mit Harira, einer regionalen Suppe aus Bohnen, die wirklich köstlich ist. Für fünf Euro haben Sie sich ordentlich satt gegessen. Die freundliche Atmosphäre ist ansteckend. Typisch Marrakesch und durchaus kennzeichnend für Marokko. Müde aber zufrieden können Sie in Ihr Hotel einkehren und Ihren wohlverdienten Schlaf genießen. |
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Tag 8 Marrakesch
Den heutigen Tag können Sie nach Ihren eigenen Vorstellungen gestalten. Möchten Sie etwas über das ursprüngliche Marokko erfahren, dann gehen Sie mit uns "Couscous shoppen in den Soukhs". Um ca. 11.00 Uhr werden Sie von Gemma abgeholt. Sie wohnt bereits einige Zeit in Marrakesch. Mit Ihren Insidertipps ist das Erlebnis der Verkaufsstraßen und Gassen doppelt so aufschlussreich. Wenn Sie auf eigene Faust die Souks erkunden, sehen Sie meist nur das, was alle Touristen sehen. Das ist auch nicht schlecht, aber mit Gemma setzen Sie Ihrem Besuch das i-Tüpfelchen auf und erfahren Dinge, die für andere Touristen im Verborgenen bleiben. Sie kennt sich aus wie in Ihrer Westentasche und vor allem, jeder kennt sie. Sie nimmt Sie mit zum Hühnerverkäufer, der Ihnen zeigen kann, wie man ein Huhn ordnungsgemäß enthauptet. Sie besuchen den Gemüsehändler und den ersten Bäcker am Ort. Sie begeben sich mitten unter die gutgelaunten Einheimischen, die es genießen, dass Sie einen kleinen Moment Teil ihres Alltages sind.
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| Nach einem Einkaufsbummel von ungefähr einer Stunde wird es Zeit, die Ärmel aufzukrempeln und während Gemmas Kochworkshop die marokkanische Küche noch intensiver kennen zu lernen. Montags und donnerstags können Sie den Workshop zusammen mit anderen Feinschmeckern in Ihrem Hotel absolvieren. An den anderen Tagen empfängt Sie Gemma in ihrem eigenen Riad, das ganz in der Nähe liegt. Natürlich werden Sie nicht alleine gelassen. Die Damen Ghita und Khadija stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Sie bringen Ihnen bei, wie man eine echte Tajine zubereitet. Das Gericht besteht aus Fleisch, Fisch und/oder Gemüse, das in einem dreieckigen Tongefäß gegart wird. Von Gemma können Sie auch die Feinheiten über die Zubereitung von Couscous und marokkanischen Salaten erfahren. Nach etwa zwei Stunden Kochpraxis wird es allmählich Zeit fürs ausführliche Probieren. Bei gutem Wetter wird natürlich auf der Dachterrasse eingedeckt. In der Ferne hören Sie die melodischen Gebete aus der Moschee. Wenn Sie Interesse an diesem Workshop haben, geben Sie uns bei Ihrer Anfrage einen Hinweis. Wir regeln alles Weitere für Sie. Die Kosten betragen 55,- Euro pro Person, Shoppen, Kochen und Genießen inklusive. Der Abend steht Ihnen zur freien Verfügung. Ein kurzer Abstecher zum Jemaa el Fna, ein Minztee auf einer Dachterrasse oder ein Besuch einer angesagten Bar ist immer möglich (die „Kosy Bar“ ist zu empfehlen). |
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Tag 9: Aufenthalt in Marrakesch
In Marrakesch reichen Ihre Sinne nicht aus, um an einem Tag alle Eindrücke zu verarbeiten. Darum haben wir für Sie einen zusätzlichen Tag eingeplant. Suchen Sie eine angenehme Entspannungsmöglichkeit, dann sind Sie in einem Hammam richtig aufgehoben. Der Besuch eines dieser typisch marokkanischen Badehäuser ist für Einheimische ein Alltagsritual und für uns ein außergewöhnliches Wohlfühlmoment. Es erwarten Sie Saunen, Massagen und aromatische Düfte. Ein Hammam, in dem Sie sich wohl fühlen werden und der regelmäßig von westlichen Besuchern aufgesucht wird, ist der Hammam „Ziani“ (Rue Riad Zitoune Jdidi). Er befindet sich zehn Gehminuten vom Jema el Fna entfernt. Wie in allen Hammams üblich gibt es unterschiedliche Bereiche für Frauen und Männer. Sie können vom einfachen Waschritual und Saunabesuch für ca. 7 Euro bis hin zum vollständigen Verwöhnpaket für ungefähr 25 Euro frei wählen. Sie benötigen lediglich Badelatschen, ein Handtuch zum Umhängen, einen Waschhandschuh/Massagehandschuh und marokkanische Seife. Es macht Spaß diese Dinge vorher in den Souks (günstig) zu erwerben. Natürlich können Sie sie aber auch gegen eine kleine Vergütung im Hammam selber bekommen.
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Tag 10: Marrakesch - Deutschland
Heute wird es Zeit für Ihren Rückflug nach Europa. Sie nehmen Abschied von der Faszination Marokkos. Selbstverständlich regeln wir für Sie den Flughafentransfer. Die Fahrt dauert ca. 20 Minuten. Nach etwa 3 Stunden Flug werden Sie wieder europäischen Boden unter den Füßen haben. Wenn Sie zuhause angekommen sind, sind wir sehr neugierig, wie Ihnen Ihre Reise gefallen hat. Wir freuen uns über jede E-Mail. Haben Sie noch Fragen zu dieser Rundreise, schicken Sie uns eine E-Mail info@erlebe-marokko.de oder rufen Sie uns an: 02837/6638104 Sie können diese Rundreise bequem über unser Buchungsformular buchen. |
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Tipp: Aufenthalt in Rissani als individuelle VerlängerungUnsere Erfahrung zeigt, dass es nach einer Nacht in der Wüste angenehm ist, wenn Sie vor dem nächsten Baustein noch einen Tag entspannen können. Einen Verlängerungstag in der Palmenoase Rissani können wir Ihnen wärmstens empfehlen.Wir haben in 40 Minuten Entfernung von Ihrem Wüstenquartier einen sehr angenehmen Ort in der Palmenoase gefunden. Hier können Sie herrlich am Pool entspannen, Ihr mitgebrachtes Buch genießen und zudem sehr lecker essen. Bei Sonnenuntergang werden Kerzen und Fackeln aufgestellt und es erklingt eine stimmungsvolle Hintergrundmusik. Sie werden sich fühlen wie „Gott in Marokko“. |
Während der oben beschriebenen Rundreise übernachten Sie in Unterkünften, die unterschiedlich ausgestattet sind und unterschiedlichen Komfort bieten. Wir haben alle Hotels selber besucht und anhand folgender Kriterien für Sie ausgewählt: Lage, Freundlichkeit und Service, Hygiene und natürlich das Preis-Leistungsverhältnis. |
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